Wandern in Andalusien

Andalusien ist ein wahres Paradies für Wanderer. Zwischen den Wanderdünen der Costa de la Luz und den theatralischen Vulkanklippen des Cabo de Gata offenbaren sich sowohl spektakuläre als auch anmutige Wandergebiete in grünen Wäldern und sandfarbenen Trockensteppen.
Wandern Andalusien
Wandern im Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas in der Provinz Jaén ( © Patrik Stedrak - Fotolia.com )

Die schönsten Wandergebiete in Andalusien

Andalusien bietet eine beeindruckende Vielfalt an Wandergebieten – über ein Dutzend Regionen laden Jahr für Jahr zu ausgedehnten Touren während der Wandersaison ein.

Besonders im Frühjahr, wenn die Natur in voller Blüte steht und angenehme Temperaturen herrschen, machen sich Aktivurlauber auf den Weg. Auf alten Maultierpfaden und historischen Dorfwegen folgen sie den Spuren von Schmugglern, Bandoleros, Köhlern und Minenarbeitern. Die Routen führen vorbei an abgelegenen Cortijos und idyllischen Bergdörfern.

Auch im Herbst, wenn die große Sommerhitze vorbei ist, laden milde Temperaturen um die 22 °C zu Wanderungen durch zauberhafte Mischwälder, versteckte Täler, eindrucksvolle Schluchten und stille Karseen ein.

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Zu den beliebtesten Wanderregionen zählen die Sierra Nevada, die Sierra de Grazalema, die Sierra de Aracena, die Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas sowie der Naturpark Cabo de Gata und das malerische Tal des Río Genal.

Die vier erstgenannten Gebiete erfreuen sich besonders in den Monaten März bis Juni und September bis Oktober großer Beliebtheit. An der Mittelmeerküste – etwa rund um den Cabo de Gata und im Río Genal – eignen sich die Wege vor allem von März bis Mai sowie von September bis Anfang Dezember für ausgiebige Touren.

Sonnenschutz sollte dabei stets zur Standardausrüstung gehören. Die Wintermonate sind aufgrund häufiger Regenfälle weniger geeignet, während im Hochsommer Temperaturen von über 40 °C das Wandern nahezu unmöglich machen.

Wandern an der Costa del Sol

Die Costa del Sol ist weit mehr als nur Sonne, Strand und Meer – sie bietet auch fantastische Möglichkeiten für Wanderfreunde. Eingebettet zwischen dem Mittelmeer und den eindrucksvollen Gebirgszügen Andalusiens, eröffnet die Region eine faszinierende Vielfalt an Wanderwegen.

Ob gemütliche Küstenpfade, abenteuerliche Bergtouren oder Panoramawege durch weiße Dörfer und unberührte Natur – an der Costa del Sol kommen Naturbegeisterte und Aktivurlauber voll auf ihre Kosten.

Der Senda Litoral, ein 160 bis 184 Kilometer langer Küstenweg, verbindet die gesamte Costa del Sol von Manilva bis Nerja. Über 80 % des Weges sind bereits ausgebaut und überraschen mit erstaunlich abwechslungsreichen Landschaften.

Besonders empfehlenswert sind die 7 Kilometer begehbaren Küstenwege in Mijas Costa mit mehreren Aussichtspunkten. Oder du wagst dich auf die 3 Kilometer langen Holzstege bei Cala de Mijas, die dich über Felsvorsprünge mit atemberaubenden Ausblicken führen.

Die Berge westlich und südlich von Ronda

Die Sierra de Grazalema in der Provinz Cádiz besticht durch attraktive Aufstiege auf den Coros, den Torreón, zum Salto del Cabrero und zu der mystischen Cueva de las dos Puertas. Romantische Waldlandschaften wie der Pinsapar bieten ein schönes Kontrastprogramm. In der Sierra de Grazalema finden sich kleine Dörfer, geheimnisvolle Burgruinen und verborgene Wasserfälle. Aber auch um dieses Naturschutzgebiet herum findest du interessante Gebirge.

In der Sierra de Líjar bei Algodonales wachsen dir die süßen Beeren des Erdbeerbaums direkt in den Mund hinein und du kannst einem Adlerpärchen und den Paraglidern und Drachenfliegern zusehen, wie sie zum Stausee von Zahara hinuntergleiten. Zwischen Grazalema und Zahara de la Sierra geht es ausnahmsweise mal bergab, nämlich in die Garganta Verde, eine steile Schlucht, die von den Geiern als Kinderstube genutzt wird.

Im östlichen Teil der Sierra de Grazalema stößt du bei Montejaque auf ein bizarres Kleingebirge, von dem aus es steil bergab zum Eingang der Höhle von Hundidero geht. Die Wände des steilen Cañons werfen bedrohlich das Echo der Peitschenlaute der herumjagenden Dohlen zurück.

Parallel zum Fluss Río Guadiaro kannst du einen Gewaltmarsch von Benaoján durch den herben Charme der Sierra del Palo in das schöne Bergdorf Cortes de la Frontera unternehmen. Von dort geht es auf dem gut erhaltenen Römerweg Vía Pecuaria hinab zur Estación de Cortes, einem Haltepunkt an der Bahnlinie Algeciras-Granada.

Auf der anderen Seite des Flusses geht es gemütlich bergauf bis zur Straße von Algeciras-Ronda, von wo du links den Blick in das Tal des Río Guadiaro und rechts den Blick in die Farbenpracht der Kastanienwälder des Río Genal genießen darfst. Diese Wanderung endet in der Estación de Libar, ebenfalls an der Bahnlinie Algeciras-Granada.

Weiter flussabwärts erreichst du am rechten Ufer des Rio Guadiaro die unendlichen Korkeichenwälder des Naturparks Los Alcornocales. Hier ist der Río Guadiaro besonders romantisch, was dir aber nur auf einer Wanderung von El Colmenar zur Puente de los Alemanes offenbar werden wird. Diese Brücke, die keine ist, sondern eine Wasserleitung, die nicht von deutschen, sondern von belgischen Ingenieuren erbaut wurde, führt über die enge Schlucht Manatial de la Butrera, einem Rückzugsgebiet der Geier. Die Wanderung klingt dann gemütlich aus in der Estación de Cortes.

Noch weiter flussabwärts erreichst du das weiße Dorf Jimena de la Frontera. Von seiner arabischen Burg führt ein Wanderweg steil bergab durch einen botanischen Garten hinunter zum Rio Hozgarganta und dann an einem Kanal entlang, der im 17. Jahrhundert gebaut worden war, um eine königliche Kanonenkugelfabrik zu betreiben. Daraus wurde nie kriegerischer Ernst, denn der Wasserstand war zu unberechenbar. Auf der anderen Seite des Flusses geht es bergauf und dann durch eine grüne Vegetation wieder hinunter zum Rio Hozgarganta.

Weiter flussabwärts ergibt sich eine leichte Wanderung auf die Burg Castellar de la Frontera, die vollständig erhalten ist und wo du sogar rustikale Ferienhäuser mieten und Künstlern bei der Arbeit zusehen kannst. Nicht zu vergessen, der schöne Blick auf den Stausee Embalse de Guadarranque.

Unterhalb des Stausees bei Los Barrios beginnt der zauberhafte Wanderweg am Gebirgsbach Rio de la Miel. Auf seinem höchsten Punkt genießt du überwältigende Ausblicke auf die Bucht von Algeciras mit dem Felsen von Gibraltar sowie auf das marokkanische Atlasgebirge am gegenüberliegenden Ufer der Meerenge von Gibraltar. Auch wanderst du hier auf historischem Boden, denn hier hielten sich noch lange die republikanischen Partisanen gegen die faschistischen Truppen Francos.

Wer eine kürzere Wanderstrecke bevorzugt, sollte südlich von Algeciras bei Punta Carnero aufbrechen zu einer 1,5-stündigen Rundwanderung direkt an der engsten Stelle der Meerenge von Gibraltar.

Die ersten Sonnenstrahlen im noch frostigen Februar begrüßt du am besten auf der Ruta Militar auf den Hügeln hinter La Línea, mit grandiosem Blick auf den Felsen von Gibraltar. Hier bekommst du einen Eindruck, wie ärgerlich die Spanier sind, dass ihnen die Engländer vor 400 Jahren Gibraltar weggenommen haben. Mehr Schießscharten der Bunker sind direkt auf den Felsen von Gibraltar ausgerichtet als auf das offene Meer, wo vielleicht die russische Schwarzmeerflotte auftauchen könnte. Auf der anderen Seite des Hügels schaust du über San Roque hinweg bis zur Sierra de Crestellina.

Südwestlich von Casares liegt das auf den ersten Blick unscheinbare Karstgebirge Karst de la Utrera. Der Wanderweg ist nicht ganz einfach, da er häufig durch das Bachbett des Canuto de la Utrera führt. Aber die spektakuläre Landschaft entschädigt für die Leiden. Das Karst Gebirge ist gespickt mit Höhlen, die nicht für den Tourismus hergerichtet sind, aber von den Einheimischen gern erkundet werden. Am Ende der Wanderung lockt das römische Schwefelbad von Hedionda mit (geringer) Abkühlung.

Direkt südlich unterhalb der Stadt Ronda liegt die Serrania de Ronda, ein Gebirgstal, in dem sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen, in dem einsame weiße Dörfer unaussprechliche Namen wie Farajan, Genalguacil, Jubrique oder Alpandeire tragen und von wo aus der Río Genal seinen Anfang nimmt.

Diese Gegend erwanderst du am besten im Herbst, wenn die riesigen Kastanienwälder in allen Farben leuchten und in den Dörfern die Fiestas de Castaño zelebriert werden. Das Tal ist auch ein Schwerpunkt des Abbaus von Marmorsteinen. Stimmungsvoll präsentieren sich die Route der Schmuggler von Jubrique nach Genalguacil sowie der Gärten des Wesirs von Benarrabá nach Genalguacil.

Die Berge im Hinterland von Marbella

Die herrliche Gebirgsstraße A-397 von Marbella nach Ronda markiert die östliche Grenze der Serranía de Ronda. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt der Nationalpark Sierra de las Nieves. Hier gibt es Berge mit mehr als 1.900 m Höhe, sodass Schnee dort im Winter nichts Ungewöhnliches ist. Daher der Name des Gebirges, der auf Deutsch »Schneegebirge« bedeutet.

Wegen der Größe des Gebietes sind Wanderungen schwierig, falls man am selben Tag wieder zu seinem Auto zurückkommen möchte. Am besten fährst du Anfang Mai mit einem Allradfahrzeug vom Parkeingang an der A-397 auf einer fürchterlichen Schotterstraße, die von wilden Pfingstrosen gesäumt ist, zum unbewirtschafteten Refugio Los Quejigales und beginnst dort eine Bergtour auf die Gipfel der Torrecilla, des Picacho oder der Antena Neves.

Besser erreichbar ist der Südteil des Naturparks. Von dem malerischen Gebirgsdorf Istán aus ergeben sich romantische Wanderungen in den Tälern des Rio Molinos und des Río Verde. Im südöstlichen Teil der Sierra de las Nieves bietet sich eine leichte, aber lange Wanderung von Monda nach Istán an.

Zwischen Marbella und der Sierra de las Nieves quetscht sich die kleine Sierra Blanca. In ihrer Mitte befindet sich die ausgedehnte Olivenplantage Olivar de Juanar, die sich für einen Spaziergang mit Kindern eignet. Von hier aus lohnt sich für trittsichere Wanderer eine anspruchsvolle Bergtour auf den Gipfel der La Concha, dem 1.200 m hohen Hausberg Marbellas, mit tollem Blick auf die Mittelmeerküste bis nach Afrika. Von Marbella aus führt ein Wanderweg auf den Olivar de Juanar und von dort bergab in das weiße Dorf Ojén.

Wenn du nur einen Spaziergang in der Abendsonne unternehmen willst, kannst du auf der alten Straße, die einst Marbella mit Istán verbunden hat, bis zum Cerros del Lagos wandern, wo dich ein Blick auf den Stausee Embalse de la Concepción und auf die Mittelmeerküste belohnt.

Mehr Informationen zu den Touren bekommst du unter Wandertouren rund um Marbella.

Wandern Caminito del Rey
Der spektakuläre Caminito del Rey ( © DW )

Die Berge im Hinterland von Málaga

Die nachstehenden lohnenden Wanderziele erreichst du von Málaga aus innerhalb von einer Stunde:

Auf der A-357 fährst du von Málaga nach El Chorro. Hier bietet die wuchtige Sierra de Huma über dem Río Guadalhorce ein eindrucksvolles Panorama. In den glatten Steilwänden erkennst du Kletterer. Hier befindet sich der berüchtigte Klettersteig Caminito del Rey, der komplett entschärft wurde und seit ein paar Jahren auch Familien einen ungefährlichen Nervenkitzel beschert.

Eine schöne, aber anstrengende Wanderung führt von El Chorro über die Sierra de Huma nach Valle del Abdalajis. Der Wanderweg verläuft zeitweise auf dem oben erwähnten Fernwanderweg GR-7.

Wenn du von Málaga aus auf der A-45 in Richtung Antequera fährst und die Autobahn an der Anschlussstelle Casabermeja verlässt, erreichst du bald das Bergdorf Villanueva de la Concepción. Der Ort wird überragt von dem wuchtigen Torcal-Gebirge. Dort empfiehlt sich eine leichte Wanderung durch eine bizarre Welt von natürlichen Steinskulpturen, die ein wenig an den Bryce Canyon im Westen der USA erinnern. Diese Wanderung sollte nur bei absolut wolkenlosem Himmel gewagt werden. Kleine Wölkchen verdichten sich in dieser Höhe schnell zu Nebel, der keine Orientierung mehr zulässt.

Wer hinter Antequera weiter fährt in Richtung Córdoba, erreicht bald den Ort Fuente de Piedra. An der gleichnamigen Lagune triffst du mit etwas Glück zehntausende von Flamingos an, die du bei einer Wanderung um den See ausgiebig bestaunen kannst. Um dich zu vergewissern, dass die Flamingos da sind, rufst du am besten vorher im Besucherzentrum (Centro de Visitantes José Antonio Valverde) an.

El Torcal de Antequera
Die spektakulären Felsformationen von El Torcal ( © DW )

Wanderungen am Meer in Andalusien

Andalusien bietet auch einige der schönsten Küstenwanderwege in Europa – von wilden Atlantikstränden bis hin zu versteckten Mittelmeerbuchten.

Wandern an der Costa de la Luz

Die Costa de la Luz solltest du ganz oben auf deine Wanderliste setzen. Diese Atlantikküste zwischen Gibraltar und Portugal ist noch nicht vom Massentourismus überrollt und bietet authentische Naturerlebnisse.

Steilküste und Kiefernwald von Barbate: Ein absolutes Highlight ist die 19 Kilometer lange Wanderung von Barbate nach Los Caños de Meca. Du durchquerst einen der besterhaltenen andalusischen Schirmkiefernwälder und wanderst entlang einer bis zu 80 Meter hohen Steilküste.

Der Ausblick auf das Cabo de Trafalgar wird dir den Atem rauben. Plane etwa fünf Stunden für diese Tour ein – jeder Schritt lohnt sich.

Sendero del Acantilado: Für einen kürzeren, aber ebenso beeindruckenden Ausflug empfiehlt sich der Sendero del Acantilado zwischen Barbate und Los Caños de Meca.

Auf 7,1 Kilometern wanderst du im Schnitt 30 Meter über dem Meer entlang der Steilküste. Bei klarem Wetter kannst du sogar die afrikanische Küste erkennen – ein magischer Moment, der lange in Erinnerung bleibt.

Von Tarifa nach Bolonia: Eine weitere Perle ist die 9 Kilometer lange Küstenwanderung von Tarifa nach Bolonia. Du startest über eine imposante Wanderdüne, wanderst durch duftende Pinienwälder und erreichst schließlich das charmante Fischerdorf Bolonia mit seinen römischen Ausgrabungen.

In 3–4 Stunden erlebst du eine perfekte Mischung aus Natur und Kultur – stets begleitet von spektakulären Ausblicken auf die Straße von Gibraltar.

Wandern Costa de la Luz Barbate
Wandern im Naturpark La Breña y Marismas del Barbate ( © DW )
Wandern Costa de la Luz Tarifa
Wandern an der Costa de la Luz bei Tarifa ( © DW )

Wandern im Naturpark Cabo de Gata

Der Naturpark Cabo de Gata in der Provinz Almería bietet einige der wildesten Küstenwanderungen Spaniens. Die vulkanische Halbwüstenlandschaft mit ihrem kristallklaren Meer wirkt wie eine andere Welt.

Von Las Negras nach Agua Amarga: Die 11 Kilometer lange Wanderung von Las Negras nach Agua Amarga führt größtenteils direkt am Meer entlang.

Über die traumhafte Cala de San Pedro geht es zum Playa Cala del Plomo – vorbei an Buchten und Aussichten, die zu den schönsten der spanischen Mittelmeerküste zählen.

Fünf Buchten bei Mónsul: Für einen kürzeren Ausflug eignet sich die 7,2 Kilometer lange Rundwanderung zu fünf traumhaften Buchten beim Playa Cala de Mónsul.

Du wanderst über vulkanisches Gestein und genießt dabei durchgehend Meerblick auf felsgesäumte Buchten, die wie aus dem Bilderbuch wirken.

Bergwandern in der Sierra Nevada

Du träumst von spektakulären Bergtouren unter südspanischer Sonne? Dann führt kein Weg an der Sierra Nevada vorbei. Dieses beeindruckende Gebirge östlich von Granada vereint alpine Abenteuer mit mediterranem Flair – und bietet Wandererlebnisse, die du so schnell nicht vergessen wirst.

Von gemütlichen Familientouren bis zu anspruchsvollen Gipfelbesteigungen findest du hier garantiert die passende Route.

Mit seinen 86.208 Hektar bildet der Nationalpark Sierra Nevada das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel.

Was ihn so besonders macht? Die einzigartige Kombination aus alpiner Landschaft und mediterranem Klima. Du wanderst durch dichte Kiefernwälder, erkundest liebliche Täler und erklimmst schneebedeckte Gipfel – alles an einem Tag möglich.

Die Infrastruktur ist hervorragend: Gut markierte Wege, meist Teil des spanischen Fernwanderwegenetzes GR (Gran Recorrido), führen sicher durch die verschiedenen Landschaftszonen. Besucherzentren und Schutzhütten sorgen dafür, dass du dich ganz auf das Naturerlebnis konzentrieren kannst.

Vereda de la Estrella: Wenn du ein echtes Highlight suchst, solltest du die Vereda de la Estrella nicht verpassen. Dieser traditionsreiche Höhenweg folgt den Spuren früherer Bergleute, die hier bereits im 16. Jahrhundert Kupfer und Eisenerz aus den Bergen transportierten.

Der Weg windet sich spektakulär entlang der steilen Wände des Río Genil und bietet dir atemberaubende Ausblicke auf die Nordflanken von Mulhacén und Alcazaba. Trittsicherheit ist erforderlich – einige Passagen sind ausgesetzt –, doch die Panoramaausblicke machen jede Anstrengung wett.

Los Cahorros: Für Familien oder entspannte Wanderer ist die Schluchtenwanderung Los Cahorros bei Monachil ideal. Diese Route kombiniert leichte Abschnitte mit aufregenden Passagen über Hängebrücken – ein Erlebnis für Groß und Klein.

Der Weg führt entlang des Río Monachil, vorbei an beeindruckenden Felsformationen und kleinen Wasserfällen. Die berühmten Hängebrücken liefern nicht nur spektakuläre Fotomotive, sondern auch einen kleinen Adrenalinkick.

Am Ziel wartet das charmante weiße Dorf Monachil – mit gemütlichen Tapas-Bars der perfekte Ort zum Einkehren.

Mulhacén: Mit 3.479 Metern ist der Mulhacén der höchste Festlandsgipfel Spaniens – und das absolute Ziel für ambitionierte Bergwanderer. Der Aufstieg erfordert Kondition, belohnt dich jedoch mit unvergesslichen Eindrücken.

Die klassische Route beginnt am Alto del Chorrillo oder in Capileira und führt über alpine Pfade zum Refugio Vivac de la Caldera, wo du unter einem der klarsten Sternenhimmel Europas übernachtest.

Der finale Gipfeltag führt über die Caldera-Lagune zum Kraterrand. Vom Gipfel aus reicht der Blick über die umliegenden Dreitausender bis hinunter zur Mittelmeerküste – ein Moment purer Erhabenheit.

Wandern in den Alpujarras

Südlich des Hauptkamms erstreckt sich die märchenhafte Region der Alpujarras mit ihren strahlend weißen Bergdörfern.

Capileira hat sich als einer der beliebtesten Ausgangspunkte etabliert – kein Wunder, denn von hier aus erreichst du mit Busverbindungen und Bergbahnen schnell die Hochlagen der Sierra Nevada.

Direkt von Capileira aus kannst du die Ruta del Agua erwandern, einen Rundweg entlang jahrhundertealter Bewässerungskanäle arabischen Ursprungs. Der Pfad führt durch duftende Kiefernwälder und Olivenhaine – pure Entspannung für die Sinne.

Ebenfalls lohnend ist der Sendero de La Cebadilla, der dich zu herrlichen Ausblicken in die tief eingeschnittene Poqueira-Schlucht führt.

Wenn du eine mehrtägige Tour planst, bietet das Refugio Poqueira auf 2.500 Metern eine rustikale, aber gemütliche Übernachtungsmöglichkeit. Von dort aus starten viele Gipfeltouren.

Gebirge im Landesinneren

Abseits der Küsten bietet Andalusiens Landesinnere spektakuläre Gebirgswelten, die zu den schönsten Wanderregionen Europas zählen. Von den grünen Wäldern der Sierra Morena bis zu den schroffen Gipfeln der Provinz Jaén – hier findest du Natur pur und echtes Abenteuer.

Wandern in der Sierra de Aracena und Picos de Aroche

Im Nordwesten Andalusiens, in der Provinz Huelva, erstreckt sich die Sierra de Aracena – ein sanft gewelltes Bergland zwischen 400 und 900 Metern Höhe. Mit 186.000 Hektar ist dieser Naturpark der zweitgrößte Andalusiens und bietet einen erfrischenden Kontrast zur Hitze des Südens.

Was die Region so besonders macht? Das kühle, feuchte Klima! Atlantikwinde sorgen für durchschnittlich 1.100 mm Niederschlag im Jahr und Temperaturen um 14–15 °C. Das Ergebnis: ausgedehnte Mischwälder aus Kork- und Steineichen, Kastanien und Pinien, die im Herbst in prächtigen Farben leuchten.

Über 1.100 Kilometer Wanderwege durchziehen die Landschaft – eines der größten Wegenetze Andalusiens. Viele dieser Pfade folgen alten Verbindungswegen zwischen den weißen Dörfern oder historischen Schmugglerpfaden zur nahen portugiesischen Grenze.

Besonders lohnend ist die Rundwanderung von Aracena nach Linares de la Sierra (14 km, 3,5 Stunden), die durch parkähnliche Eichenhaine und zu einem der schönsten Bergdörfer der Region führt.

Kulinarisch ist die Sierra de Aracena weltberühmt: Hier grasen auf den ausgedehnten Dehesas die schwarzen iberischen Schweine zwischen Stein- und Korkeichen. Das Ergebnis ist der legendäre Jamón Ibérico de Bellota – der beste Schinken Spaniens stammt aus Orten wie Jabugo.

Die Hauptstadt der Region, Aracena, lockt mit der beeindruckenden Tropfsteinhöhle Grutas de las Maravillas, einer der größten in Europa. Von der Templerburg auf dem Hügel genießt du herrliche Ausblicke über die bewaldeten Berge.

Weitere sehenswerte Dörfer sind Alájar mit der Wallfahrtskirche Peña de Arias Montano, Fuenteheridos und Almonaster la Real mit seiner faszinierenden Moschee aus dem 10. Jahrhundert.

Die beste Reisezeit? Frühling und Herbst sind ideal – im Mai blüht die Sierra in allen Farben, im Herbst verwandeln sich die Kastanienwälder in ein Farbenmeer und in den Dörfern werden die Fiestas de Castaño gefeiert.

Wandern in den Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas

Mit 214.000 Hektar ist der Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y Las Villas der größte geschützte Naturraum Spaniens und der zweitgrößte Europas. Seit 1983 ist er UNESCO-Biosphärenreservat – und das völlig zu Recht.

Diese Bergwelt im Nordosten der Provinz Jaén ist geprägt von spektakulären Kontrasten: Schroffe Felswände ragen über 2.000 Meter in die Höhe, tiefe Schluchten durchschneiden das Gebirge, und dichte Pinienwälder aus der endemischen Pino Laricio überziehen die Hänge. Der höchste Gipfel ist der Pico Cabañas mit 2.027 Metern – ein beliebtes Ziel für ambitionierte Bergwanderer.

Hier entspringen zwei der wichtigsten Flüsse Südspaniens: der Guadalquivir, Andalusiens Lebensader, und der Segura. Das Wasser ist allgegenwärtig – kristallklare Bergbäche, tosende Wasserfälle wie der Chorro Gil, malerische Stauseen wie der Embalse del Tranco und tiefe Schluchten, die sich die Flüsse über Jahrtausende in den Kalkstein gegraben haben.

Über 50 markierte Wanderwege erschließen diese Naturschätze. Die absolute Königstour ist der Sendero del Río Borosa (9 km, etwa 4 Stunden), der entlang des gleichnamigen Flusses durch die spektakuläre Cerrada de Elías führt – über Holzstege, die sich direkt über dem türkisfarbenen Wasser erheben. Die Route endet an einem kleinen Wasserkraftwerk unterhalb beeindruckender Felswände.

Ebenfalls grandios: die Wanderung durch die Cerrada del Utrero, wo der junge Guadalquivir eine enge Schlucht mit bis zu 200 Meter hohen Kalksteinwänden geschaffen hat. Gänsegeier kreisen über den Felswänden, und mit etwas Glück entdeckst du Steinadler oder sogar den seltenen Bartgeier.

Die Tierwelt ist außergewöhnlich: Hier leben Iberische Steinböcke, Hirsche, Mufflons und Wildschweine. Unter den 2.300 Pflanzenarten finden sich 34 endemische Spezies, die nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen – darunter das Cazorla-Veilchen und die kleinste Narzissenart der Welt.

Ausgangspunkt für Wanderungen ist das malerische Bergdorf Cazorla, das unter Denkmalschutz steht. Von hier führt die spektakuläre Carretera del Tranco (A-319) über den Pass Puerto de las Palomas (1.240 m) ins Herz des Naturparks. Unterwegs lohnen Stopps am Besucherzentrum Torre del Vinagre und beim Dorf Arroyo Frío.

Auch kulturell hat die Region einiges zu bieten: Das Ensemble von Segura de la Sierra, die arabischen Burgen von Cazorla, die Burg von Hornos und das Heiligtum von Tíscar zeugen von einer bewegten Geschichte.

Die beste Zeit für Wanderungen? Frühling (März bis Juni) und Herbst (September bis November), wenn die Temperaturen angenehm sind und die Wälder sich in ein Farbenmeer verwandeln. Im Sommer suchen viele Spanier wegen der Höhenlage und der kühlen Wälder Erfrischung in diesem Naturparadies.

Andalusien Fernwanderwege
Der Fernwanderweg GR-92 bei Tarifa ( © DW )

Fernwanderwege in Andalusien

Andalusien bietet ein beeindruckendes Netz von Fernwanderwegen, die dich von der Küste bis in die Hochgebirge führen. 16 »Senderos de Gran Recorrido« durchziehen das Land – alle mit den charakteristischen rot-weißen Markierungen, die dir den Weg weisen.

GR-7 Sendero Andaluz

Wenn du nur einen einzigen Fernwanderweg in Andalusien wandern könntest, wäre es der Fernwanderweg GR-7. Mit stolzen 1.250 Kilometern ist er nicht nur der längste Fernwanderweg Andalusiens, sondern war auch der erste, der in ganz Spanien zertifiziert wurde. Als Teil des europäischen Fernwanderwegs E-4 verbindet er dich sogar mit dem Rest Europas.

Der GR-7 durchquert sechs der acht andalusischen Provinzen und nimmt dich mit auf eine Reise durch zehn Naturparks. In 55 Etappen wanderst du von Tarifa an der südlichsten Spitze Spaniens durch spektakuläre Landschaften:

  • Cádiz: 206 km voller Küstenzauber
  • Málaga: 250 km durch die Sierra de Ronda
  • Granada: 500 km – der längste Abschnitt führt dich durch die legendäre Sierra Nevada und die Alpujarras
  • Córdoba: 59 km durch die Sierras Subbéticas
  • Jaén: 220 km durch olivenbewachsene Hügel und Berge
  • Almería: Der krönende Abschluss im Osten

GR-92 Sendero del Mediterráneo

Du liebst das Meer? Dann ist der GR-92 dein Weg! Dieser Küstenwanderweg führt entlang der gesamten spanischen Mittelmeerküste von der französischen Grenze bis nach Tarifa.

In Andalusien ist er besonders in der Provinz Málaga gut ausgebaut. Als Teil des europäischen Fernwanderwegs E-12 bietet er dir kilometerlange Wanderungen mit Meerblick – perfekt für alle, die das Rauschen der Wellen als Soundtrack bevorzugen.

GR-240 Sendero Sulayr

300 Kilometer um die Sierra Nevada – das ist der Sendero Sulayr. Der Name bedeutet »Berg der Sonne« auf Arabisch; so nannten die Mauren einst Spaniens höchstes Gebirge.

Dieser Rundwanderweg verbindet zwei Provinzen, sechs Comarcas und etwa 60 Gemeinden. Du wanderst praktisch einmal um das Dach Andalusiens herum!

GR-249 Gran Senda de Málaga

Über 650 Kilometer in 35 Etappen – der Gran Senda de Málaga ist ein Rundwanderweg, der dir die gesamte Provinz Málaga zu Füßen legt.

Seit 2015 vollständig beschildert, überschneidet er sich geschickt mit anderen Fernwanderwegen wie dem GR-7 und GR-92. So kannst du verschiedene Routen miteinander kombinieren.

GR-141 Gran Senda de la Serranía de Ronda

Rund 107 Kilometer in sechs Etappen – der Gran Senda de la Serranía de Ronda ist ein Rundwanderweg, der dich durch die beeindruckende Bergwelt rund um Ronda führt. Der Weg beginnt und endet in der berühmten Stadt Ronda und verbindet malerische weiße Dörfer wie Jimera de Líbar, Benadalid, Benarrabá und Alpandeire.

Du wanderst durch die Täler der Flüsse Guadiaro und Genal, vorbei an spektakulären Schluchten und durch prächtige Kastanienwälder. Die Route folgt vielerorts alten Pfaden, die einst die Verbindung zwischen der Serranía und Gibraltar bildeten.

Besonders im Herbst, wenn die Kastanienwälder in allen Farben leuchten, entfaltet die Strecke ihren ganzen Zauber.

Die Etappen sind anspruchsvoll mit kontinuierlichen Auf- und Abstiegen, aber die Aussichten auf die zerklüftete Berglandschaft und das authentische Andalusien entschädigen für jede Anstrengung.

GR-242 Gran Senda de la Axarquía

Der Gran Senda de la Axarquía erstreckt sich über etwa 54 Kilometer in vier Etappen durch das Herz der Axarquía-Region in der Provinz Málaga. Der Weg verbindet Riogordo mit Rincón de la Victoria an der Küste und führt dich durch acht Gemeinden, darunter Comares, Cútar, El Borge, Almáchar, Macharaviaya und Moclinejo.

Die Route ist als Variante der Gran Senda de Málaga (GR-249) konzipiert und schließt einen Ring um die gesamte Axarquía. Du wanderst durch Olivenhaine, Weinberge und Zitrushaine, überquerst Gebirgsbäche und erreichst spektakuläre Aussichtspunkte.

Besonders sehenswert ist Comares, der sogenannte »Balcón de la Axarquía«, das hoch oben auf einem Felsen thront.

Die Landschaft wechselt zwischen sanften Tälern und steilen Bergflanken, wobei der mediterrane Charakter der Region allgegenwärtig ist. Der Weg eignet sich auch für Mountainbiker, wobei einige Abschnitte technisch anspruchsvoll sind.

GR-245 Camino Mozárabe de Santiago

Der Camino Mozárabe ist ein historischer Pilgerweg durch Andalusien, der verschiedene Jakobswege von den wichtigsten Städten Ostandalusiens – Málaga, Granada, Jaén und Almería – zusammenführt. Alle Routen treffen in Córdoba zusammen und führen dann als gemeinsamer Weg nach Mérida, wo sie auf die berühmte Vía de la Plata treffen.

Der Abschnitt in der Provinz Málaga (GR-245) beginnt in Málaga und führt über Almogía, Villanueva de la Concepción und Antequera bis zur Provinzgrenze.

Diese Route folgt größtenteils historischen Pfaden durch olivenbewachsene Hügel und fruchtbare Täler. Du passierst spektakuläre Naturdenkmäler wie El Torcal de Antequera mit seinen bizarren Kalksteinformationen.

Die Route ist weniger frequentiert als der klassische Jakobsweg, bietet aber gerade deshalb eine besinnliche Pilgererfahrung durch die reiche Kulturlandschaft Andalusiens.

Die Mozaraber waren Christen, die im 10. Jahrhundert unter islamischer Herrschaft lebten und sich auf den Weg nach Santiago machten – ihre Route ist heute wieder erwanderbarer Teil der Jakobswege.

GR-248 Gran Senda del Guadalhorce

Der Gran Senda del Guadalhorce folgt auf vier Etappen dem Verlauf des Flusses Guadalhorce von der spektakulären Gaitanes-Schlucht bei El Chorro bis zur Mündung in Málaga. Der etwa 53 Kilometer lange Weg führt dich durch eine der artenreichsten Vogelregionen der Provinz Málaga.

Du startest am Bahnhof El Chorro, wo sich auch der berühmte Caminito del Rey befindet, und wanderst durch eine abwechslungsreiche Landschaft: zerklüftete Schluchten, fruchtbare Flussauen voller Zitrushaine, Eukalyptuswälder und Schilfgebiete.

Die Route ist relativ flach und führt größtenteils auf gut begehbaren Wegen. Besonders beeindruckend ist die Vogelwelt – Reiher, Störche, Eisvögel und sogar der seltene Braunsichler sind hier zu beobachten.

Die Etappen enden in den Orten Álora, Pizarra und an der Bahnstation in Cártama, bevor du schließlich die Flussmündung und den Naturpark Desembocadura del Guadalhorce erreichst.

Dieser Fernwanderweg lässt sich hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinieren, da alle Start- und Endpunkte gut an das Bahnnetz angebunden sind.

GR-48 Sendero de Sierra Morena

590 Kilometer von West nach Ost durch die Sierra Morena – der GR-48 führt dich durch eine der ursprünglichsten Landschaften Andalusiens.

In der Provinz Jaén ist er in fünf übersichtliche Etappen unterteilt und bringt dich von Marmolejo nach Santa Elena. Unterwegs passierst du das Heiligtum der Virgen de la Cabeza, einen bedeutenden Wallfahrtsort.

Auf historischen Spuren wandeln

Andalusien ist durchzogen von Wegen mit Geschichte. Die Ruta Vía de la Plata folgt einer alten Römerstraße und beginnt in Sevilla.

Der Camino Mozárabe umfasst mehrere Jakobswege, die von Ost nach West durch Andalusien verlaufen und sich in Mérida mit der Vía de la Plata verbinden.

Besonders reizvoll ist die Ruta del Califato, die Córdoba mit Granada verbindet und dem historischen Weg zwischen den Hauptstädten des Kalifats von Al-Andalus und des Nasridenreichs folgt.

Wandern auf den Vías Verdes

Manchmal darf es beim Wandern auch etwas gemütlicher zugehen. Die sogenannten Vías Verdes in Andalusien – stillgelegte Bahntrassen, die in Wander- und Radwege umgewandelt wurden – bieten ideale Bedingungen für entspannte Touren ohne große Steigungen.

In Andalusien gibt es vier dieser »Grünen Wege«, die sich durch die Provinzen Málaga, Cádiz, Sevilla und Huelva ziehen. Sie verlaufen durch malerische Täler, vorbei an beeindruckenden Gebirgslandschaften, durch alte Eisenbahntunnel und über historische Viadukte.

Insgesamt verfügt Spanien über ein Netz von mehr als 1.400 Kilometern solcher Wege – perfekt für naturverbundene Wanderfreunde.

Ein Highlight ist die Vía Verde de la Sierra zwischen Olvera und Puerto Serrano. Die rund 36 Kilometer lange Strecke führt durch eine Landschaft aus sanften Hügeln, Olivenhainen und insgesamt 30 Tunneln. Die Route ist landschaftlich spektakulär, aber aufgrund ihrer Länge und Beschaffenheit eher für geübte Wanderer geeignet.

Weitere empfehlenswerte Vías Verdes in Andalusien:

  • Vía Verde del Aceite: Verläuft größtenteils durch die Comarca Sierra Sur in der Provinz Jaén – von der Stadt Jaén bis nach Alcaudete.
  • Vía Verde del Valle del Almanzora: Über 100 km lang, zwischen Baúl und Arboleas, durch die stille Landschaft des Almanzora-Tals.

Ob durch schattige Tunnel oder entlang weiter Olivenhaine – die Vías Verdes bieten eine einmalige Möglichkeit, Andalusiens Natur abseits der Straßen zu entdecken.

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