Surfen in Andalusien

Andalusien bietet perfekte Bedingungen zum Surfen - für Windsurfen, Kitesurfen, Wellenreiten und Bodyboarding. Zur Wahl stehen gleich zwei Meere: Das sanfte Mittelmeer und der wilde Atlantik. Das Wetter ist ganzjährig sonnig mit Durchschnittstemperaturen von 20°C und über 300 Sonnentagen.
Surfen Andalusien
Windsurfen an der Costa de la Luz ( Pauline Breijer / Shutterstock.com )

Surfen in Andalusien: Sanftes Mittelmeer oder wilder Atlantik?

Die Sandstrände nehmen kein Ende und das Wasser ist glasklar. Dies alles macht Andalusien zu einem perfekten Ort, um Sportarten zu praktizieren, bei denen Wind und Wellen eine Rolle spielen. Andalusien bietet perfekte Spots für alle Surfdisziplinen sowohl im Sommer als auch im Winter.

Für Surfer gibt es zahlreiche interessante Regionen in Andalusien: Straße von Gibraltar, Bahía de Cádiz, Costa de la Luz von Huelva und Cádiz, Costa Tropical, Cabo de Gata-Níjar.

6 gute Gründe zum Surfen in Andalusien:

  • Über 1.000 km Küstenlinie am Atlantik und Mittelmeer
  • Ganzjährig gute Windbedingungen
  • Gute Anreisemöglichkeiten mit dem Flugzeug
  • Zahlreiche Surfschulen und Surfcamps
  • Kilometerlange Sandstrände
  • Nationale und internationale Meisterschaften und Veranstaltungen

Der andalusische Way of Surf

Andalusien hat für jedes Level was zu bieten: An der Costa de la Luz ist dir ein strammer Wind das ganze Jahr über sicher und der Atlantik bietet die besten Wellen. In der Bahía de Cádiz und an der Costa del Sol dagegen kommen auch Anfänger auf ihre Kosten. Die zum Surfen am meisten besuchten Provinzen sind Málaga und Cádiz. Cádiz und dort gilt besonders Tarifa europaweit als Mekka des Surfsports. Hier finden zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe und Veranstaltungen statt. Eine Surfschule reiht sich an die andere, angeboten werden Kurse und Material. In den Gassen mit zahlreichen Cafés und Geschäften trifft sich die Surfgemeinde und im Sommer ist so richtig was los.

Windsurfen in Andalusien

In Andalusien weht ein steter Wind aus Westen oder Osten an der Küste. Deshalb ist die Region im Süden Spaniens ein perfekter Ort zur Ausübung des Windsurfing Sports. Viele Surfspots findest du an der Costa de la Luz am Atlantik mit den Surfhotspot Tarifa. Es wurde schon vor Jahrzehnten von Windsurfern entdeckt. Das Mittelmeer dagegen ist auch was für Anfänger. Stärkere Winde wehen lediglich an der vom Wind wenig geschützten Küste in der Provinz Almería.

Tarifa: Tarifa ist die Hauptstadt der Windsurfer in Europa. Es liegt an der Straße von Gibraltar an der Costa de la Luz genau zwischen Mittelmeer und Atlantik. Hier finden zahlreiche Wettbewerbe statt und es gibt viele Surfschulen. Einer der bekanntesten Strände ist der Playa de Valdevaqueros: Ein schöner Strand mit guten Windsurfbedingungen und Wind von Westen. Andere gute Strände sind der Playa de los Lances und Playa Chica.

Mojácar: Mojácar in der Provinz Almería liegt fast an der Grenze zu Murcia. Im Landesinneren ist es hier wüstenartig und trocken, an der Küste hast du das blaue Mittelmeer. Die schönsten Strände liegen im Naturpark Cabo Gata-Níjar. Der Wind ist hier eher mild und ideal, um Windsurfen zu erlernen.

Almuñecar: Almuñécar ist ein beliebter Badeort an der Costa Tropical in der andalusischen Provinz Granada. Besonders beliebt ist die hufeisenförmige Bucht von La Herradura – außer Windsurfen ist hier Tauchen interessant. Sowohl das Meer als auch die angrenzende Küstenzonen sind als Naturpark deklariert mit vielen seltenen Fisch- und Korallenarten. Die Wellen und Windverhältnisse an dieser Küste sind moderat. Ideal also für alle, die außer Windsurfen auch noch die umliegende Natur genießen möchten.

Auch gut zum Windsurfen: El Puerto de Santa María, Ayamonte, Chiclana, Roquetas de Mar, Marbella, Playa de la Chucha in Motril.

Kitesurfen in Andalusien

Kitesurfen gewinnt immer mehr Anhänger und wird in Andalusien von allen Surfarten am meisten praktiziert. Ein Hotspot des Kitesurfen ist die Straße von Gibraltar – in der natürlichen Winddüse weht immer ein strammer Wind. An der Costa de la Luz hast du zu jeder Jahreszeit gute Windbedingungen zum Kitesurfen. Besonders stark weht der Wind in Tarifa, etwas milder in Conil de la Frontera oder Ayamonte. Die Costa de la Sol ist generell viel ruhiger.

Conil de la Frontera: Conil de la Fronera ist ein altes Fischerdörfchen, das sich zum Touristenziel entwickelt hat. Es liegt an der Costa de la Luz etwas südlich von Cádiz. Die kilometerlangen Strände verwöhnen mit feinem, goldenen Sand. Zum Kitesurfen gut geeignet ist der Playa de la Roche mit seinen Buchten direkt im Zentrum von Conil sowie die Strände Playa Fontanilla und Playa del Pinar. Bei Westwind ist der Playa los Bateles eine gute Wahl. In Conil bieten viele Surfschulen Kurse für alle Levels, einen Surfboardverleih und Materialverkauf an.

Marbella: Marbella ist einer der bekanntesten Orte an der Costa del Sol und wirtschaftliche Hauptstadt der Region. Hier trifft sich der Jetset, aber auch Familien und Winterflüchtlinge finden hier ihr Resort. Marbella bietet Strände aller Sorten, an denen du Kitesurfen üben und lernen kannst. Über zu starken Wind musst du dich hier nicht sorgen – zahlreiche Surfschulen bieten in Marbella Kitesurfing-Kurse an.

Chiclana de la Frontera: Nur 25 km südlich von Cádiz liegt das reizende Örtchen Chiclana an der Costa de la Luz mit Stränden so weit das Auge reicht. Dazu gehört der Playa La Barrosa, einer der bekanntesten Strände von ganz Andalusien. Bei Westwind surft es sich besonders gut: Dann kommt der Wind vom Meer und weht aufs Land und erzeugt dabei viele Wellen. Dagegen fordert der ablandige Ostwind einiges an Können. Kitesurfen ist in Chiclana nur in der Bucht erlaubt. Am besten holst du bei den lokalen Kiteschulen Infos ein.

Weitere gute Kitesurf-Spots: Tarifa, El Puerto de Santa María, Roquetas de Mar, Estepona, Playa de Punta Umbría (Huelva), Playa Los Álamos in Torremolinos.

Weitere Informationen zum Thema Kitesurfen in Andalusien.

Wellenreiten und Bodyboarden in Andalusien

Auch Wellensurfen wird in Andalusien immer beliebter. Besonders die Westküste bietet in den Monaten September bis März und mit einem starken Ostwind gute Wellen. Zwischen Cádiz und Tarifa locken zahlreiche Surfspots mit einem guten Potential – einige bekannt, andere noch ein Geheimtipp. Das Mar Mediterráneo weist dagegen nur zu besonderen Zeiten einen stärkeren zum Wellenreiten geeigneten Seegang auf. Die Wellen können dann jedoch besonders im Herbst und Frühjahr sehr mächtig sein und sollten nicht unterschätzt werden.

Cádiz: Cádiz ist eine der ältesten Städte in Europa und ein toller Urlaubsort, nicht nur zum Surfen. Es liegt auf der Spitze einer Halbinsel und ist bekannt für Party und gutes Essen. Die Strände mit feinem, weißen Sand sind zahlreich und deshalb nicht zu voll. Beliebt ist der Strand Playa de la Cortadura. Der Wind in Cádiz weht stetig von Osten oder Westen und Wellen erreichen besonders im Herbst und Winter eine gute Höhe. Bekannte Surfspots in Cádiz sind die Strände Las Caracolas, La Playita und La Cabañita.

Vejer de la Frontera: Vejer de la Frontera in der Provinz Cádiz ist mit seinem Strand El Palmar zum Surfen geradezu legendär. Der Strand liegt zwischen Caños de Meca und Conil de la Frontera. Hier erwartet dich ein langer Streifen unberührten Strandes mit einer Atmosphäre geprägt von Felsen und Vegetation. An dem Surfsstrand bieten mehrere Schulen verstreut über den ganzen Küstenstreifen Kurse und Leihboards an. Surfer jeden Alters und Könnens treffen sich hier. Ost- und Westwind wechseln sich ständig ab und die Wellen kommen in kleinen Röhren. Die beste Zeit zum Surfen ist von September bis März, Surfen aber das ganze Jahr über möglich.

Marbella: Marbella, die Stadt der Reichen und der Schönen, bietet auch zahlreiche Strände und Spots für Surfer an und solche die es werden wollen. Bei Ostwind kannst du praktisch überall surfen, bei Westwind musst du die richtigen Stellen kennen. Am besten bei den lokalen Surfschulen nachfragen. Für Surfen mit Kindern empfiehlt sich der Strand Playa de Cabopino. Ebenfalls beliebt bei Surfern ist der Strand Playa de Atalaya in Estepona, südlich von Marbella.

Auch gut zum Surfen: Conil de la Frontera, Chiclana, Playa de Mazagón im Nationalpark Coto de Doñana, Playa del Carmen in Barbate, Playa Punta del Río in Salobreña.

Andalusien ist ein Paradies für Surfer

Aufgrund seiner Lage an zwei Meeren und zwischen zwei Kontinenten und der besonderen geologischen Bedingungen – an vielen Stellen reichen die Berge bis ans Meer. Die Sonne scheint fast jeden Tag und auch im Winter wird es selten kälter als 10 Grad. Gutes Essen und nette Leute und viele Gleichgesinnte, die die Leidenschaft mit Wind und Wellen teilen, machen das Surferglück in Andalusien komplett. Außerdem kommst du sowohl mit dem Wohnmobil als auch mit dem Flugzeug schnell her.

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