Conil de la Frontera – Badeort mit bezaubernder Altstadt

Conil de la Frontera liegt in der Provinz Cádiz und hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Urlaubsort an der Costa de la Luz entwickelt.

Die Costa de la Luz am Atlantik besitzt einige wunderschöne Reiseziele, und Conil de la Frontera gehört definitiv dazu. Das kleine weiße Städtchen liegt rund 50 südlich von Cádiz. Die nächst gelegenen Flughäfen sind in Jerez de la Frontera (73 km), Sevilla (160 km) und Málaga (205 km).

Ca. 22.000 Menschen leben in Conil, in den Sommermonaten steigt deren Zahl aber nochmal um ein Vielfaches an. Urlauber schätzen vor allem die breiten, sauberen Strände, die malerischen Buchten und die traumhafte Naturlandschaft. Conil hat es geschafft, trotz steigender Touristenzahlen, seine Ruhe und Schönheit zu bewahren.

Auch im Herbst und Winter ist der Küstenort eine Reise wert. Dann zieht es vor allem Golfer, Radsportler und Surfer in den Süden Spaniens. Tolle Ausflugsziele sind die berühmten weißen Dörfer und der Naturpark Los Alcornocales.

Warum du nach Conil de la Frontera fahren solltest: Der Ort besitzt nach wie vor den typisch andalusischen Charme und ist ideal für einen entspannten Urlaub am Meer. Mit dem Mietwagen kannst du schnell zahlreiche Attraktionen erreichen.

Was du in Conil de la Frontera unbedingt machen solltest: Stundenlang an den endlosen Sandstränden spazieren gehen, die Aussicht vom Torre de Guzmán genießen und lokale Spezialitäten wie den Roten Thunfisch probieren.

Sehenswertes in Conil de la Frontera

Conils Strände sind für die meisten das Highlight bei einem Besuch der Stadt. Es gibt nicht allzu viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken, ein paar interessante Bauwerke sind aber durchaus dabei.

Blickfang im Zentrum ist der Torre de Guzmán, ein alter Wachturm, der bereits Anfang des 14. Jahrhundert errichtet wurde. Er diente lange Zeit zur Verteidigung der Küste vor Piratenangriffen. Der Aufstieg zur Spitze lohnt sich. Die Aussicht von oben ist einfach großartig.

Direkt neben dem Turm steht das kleine Stadtmuseum, in dem du viel zum früheren Leben der Bewohner von Conil de la Frontera erfahren kannst. Die Kirche Santa Catalina aus dem 15. Jahrhundert dient heute als Kulturzentrum. Ein paar Meter weiter befindet sich mit dem La Chanca ein Informationszentrum rund um den Thunfischfang in der Region.

Gemütlich ist der kleine Stadtpark Atalaya, mit Spielplatz und Café. Wenn du dich weiter vom Ortszentrum entfernst, landest du bei zwei Aussichtspunkten, die einen herrlichen Blick auf den Playa de la Fontanilla ermöglichen. Die Miradores befinden sich ganz in der des Hipotels Gran Conil Hotel & Spa.

Mehr Informationen findest du unserer Liste aller Sehenswürdigkeiten in Conil de la Frontera.

Essen & Trinken in Conil de la Frontera

Im alten Zentrum von Conil gibt es jeden Menge Restaurants, Tapas-Bars und Cafés. Eine große Auswahl findest unter anderem in der Calle Cádiz, direkt beim Torre de Guzmán.

Tolle Fischrestaurants sind das La Fontanilla und das Francisco Fontanilla Restaurante. Beide Lokale liegen direkt nebeneinander am Fontanilla-Strand.

An den meisten Stränden stehen fast überall kleine Lokale (Chiringuitos), die den ganzen Tag Essen und Trinken servieren.

Auf den Speisekarten der Restaurants steht Fisch natürlich im Vordergrund. Typische Gerichte der Region sind unter anderem gegrillter Thunfisch, Meerbrasse, gefüllter Kalamar und Tintenfischeintopf. Den Sonnenuntergang genießt man mit einem Gläschen Sherry, im Sommer empfiehlt sich besonders ein gekühlter Manzanilla.

Geschichte von Conil de la Frontera

Die Costa de la Luz gilt als ältestes Siedlungsgebiet Europas und auch in Conil de la Frontera sind Zeugnisse bis zur Epoche der Phönizier nachgewiesen. Einige Funden werden im Stadtmuseum ausgestellt. Sehenswert sind auch die Überreste einer Nekropolis in der Huerta del Sol.

Später war Conil bedeutender Hafen für die Römer und Westgoten. Im 8. Jahrhundert kamen die Mauren an die Macht, ehe die Stadt nach der Rückeroberung durch die Christen im 13. Jahrhundert zum Herrschaftsgebiet von Alonso Pérez de Guzmán wurde.

Ganz in der Nähe am Kap Trafalgar fand eine der bedeutendsten Seeschlachten der Geschichte statt – der englische Admiral Nelson schlug hier 1805 im Kampf gegen Napoleon die vereinigte spanisch-französische Flotte.

Seit Jahrhunderten hat der Fischfang eine große Bedeutung in der Region, was früher viele Eroberer und Plünderer anlockte.

In den letzten Jahrzehnten lebt die Stadt mehr und mehr vom Tourismus.