Die spanische Armee in Afghanistan

Spanien wurde vom Einmarsch der Taliban in Kabul kalt erwischt. Nun versucht die Armee, mit einem Transportflugzeug A400M Spanier, Angehörige von EU-Missionen und afghanische Unterstützer auszufliegen. Bis zu 1.000 Flüchtlinge sollen zum Militärflugplatz Torrejón de Ardoz bei Madrid gebracht und von dort auf andere EU-Staaten verteilt werden.

Mit dem amerikanischen Präsidenten Biden hat Ministerpräsident Pedro Sánchez am 23. August vereinbart, dass Transportflugzeuge der US Air Force auch afghanische Unterstützungskräfte auf die amerikanischen Militärbasen Morón und Rota ausfliegen dürfen.

Spanien hatte sich zunächst mit 450 humanitären Helfern und später mit bis zu 1.500 Soldaten an der NATO Militärmission in Afghanistan beteiligt. Seit etwa 2001 waren insgesamt 16.627 spanische Soldaten in Afghanistan im Rahmen der spanischen Mission ASPFOR im Einsatz, darunter viele Lateinamerikaner als Mitglieder der spanischen Fremdenlegion La Legión.

120 Soldaten und Zivilisten kamen bei dem Einsatz ums Leben, darunter 62 beim Absturz eines YAK-42 Flugzeuges über der Türkei beim Rücktransport nach Spanien. Das spanische Afghanistan Abenteuer soll 3,7 Milliarden Euro gekostet haben.

Verfasst am 28. August 2021
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