Sommerhitze in Andalusien: Diese Tipps helfen

Sommer Hitze Andalusien
Die Temperaturen in Andalusien steigen im Sommer teilweise auf über 40 Grad ( illpaxphotomatic / Shutterstock.com )

Wer den Sommer in Andalusien verbringt, muss mit teilweise extremer Hitze rechnen – vor allem in den Regionen um Córdoba und Sevilla. Dementsprechend wichtig ist es, einige grundlegende Tipps gegen die Hitze zu beachten. Dabei hilft es, sich auch Gewohnheiten der Spanier abzuschauen.

Wie hoch die Temperaturen in den Sommermonaten tatsächlich steigen können, zeigt ein Blick auf die Höchststände des vergangenen Jahres: Erst im Juli 2017 wurden in Montoro in der Provinz Córdoba 47,3 Grad Celsius gemessen. Im Schnitt liegt die Temperatur im Juli und August um die 29 Grad. Wenn in Deutschland viele bei kurzen Hitzeperioden von um die 30 Grad anfangen zu ächzen, sind solche Temperaturen im sommerlichen Andalusien vielerorts über deutlich längere Zeiträume ganz alltäglich.

Ernährung: Viel Wasser ist das A und O!

Es ist fast unnötig zu erwähnen, dass reichliches Trinken bei solchen Temperaturen unabdingbar ist. Der Körper versucht bei großer Hitze, durch vermehrte Schweißproduktion sich selbst zu kühlen. Dabei gehen dem Körper wichtige Mineralstoffe verloren, die durch ausreichendes Trinken unbedingt wieder zugeführt werden müssen. Experten empfehlen mindestens zweieinhalb bis drei Liter pro Tag. Am besten eignen sich dafür Mineralwasser, kühle Kräuter- oder Früchtetees sowie verdünnte Fruchtsäfte. Von zuckerhaltigen Limonaden sollte man hingegen die Finger lassen: Diese versuchen eher mehr Durst als dass sie ihn löschen, erklärt ein Artikel der Welt.

Was die Mahlzeiten angeht, sollte man es leicht angehen: Schwere und besonders fettige Speisen sollte man sich lieber für den Winter aufheben. Stattdessen empfehlen sich über den Tag verteilt mehrere kleinere Mahlzeiten, bestehend aus vorwiegend leichter Kost. Neben reichlich Obst und Gemüse bieten sich die in Spanien weit verbreiteten Tapas an, die man an fast jeder Straßenecke in Tapas-Bars und Bodegas in kleinen Portionen bzw. »Häppchen« serviert bekommt.

Kleidung: Luftig sollte es sein – aber auch nicht zu leger!

Was die Kleidung betrifft, können Touristen aus Deutschland in so manches Fettnäpfchen treten: Heiße Sommertage verleiten schnell dazu, allzu leger auf Sightseeingtour zu gehen. Doch Flip-Flops und Badeshorts sind vor allem in Kirchen unangebracht und outen einen sofort als Touristen. Stattdessen sollte man sich die Flip-Flops für den Strand aufheben.

Schicke, nicht zu aufreizende Sommermode findet man beispielsweise bei Walbusch – oder man geht vor dem Urlaub noch auf Shoppingtour. Mit einem lockeren Poloshirt und einer längeren, luftigen Hose ist man nicht nur in Kirchen und Museen angemessen angezogen, sondern in der direkten Sonne auch besser vor UV-Strahlen geschützt. Auch den Kopf sollte man schützen – mit Kopfbedeckungen wie Cap oder Hut.

Siesta statt Sonnenbaden in der Mittagshitze!

Das Gesicht, den Nacken und freiliegende Stellen der Arme sollte man in jedem Fall sorgfältig mit Sonnencreme einreiben. Vor allem Strandgänger sollten dabei nicht geizen und zu einem Produkt mit hohem UV-Schutzfaktor greifen. Aber Achtung: Sonnencreme ist trotz allem kein ausreichender Schutz, um sich ewig unbeschadet in der Sonne aufhalten zu können. Stattdessen verlängert sie nur die Eigenschutzzeit der Haut um den Lichtschutzfaktor. Zudem sollte man die direkte Mittagshitze meiden. Aus guten Grund ist es in Spanien üblich, »Siesta« in den Mittagsstunden zu machen.

Wenn es am heißesten ist, sollte man es ruhig angehen lassen und sich im Schatten oder in der kühleren Wohnung aufhalten. Wer keine Klimaanlage hat, sollte – wie die Spanier es machen – stets in den frühen Morgenstunden und spätabends lüften und die Fenster ansonsten geschlossen halten. Am besten dunkelt man die Räume dafür auch ab. Touristen müssen dafür vermutlich ihre innere Uhr umstellen: Denn die Spanier verlagern Hauptaktivitäten auf den Morgen und in den Abend. Dementsprechend spät wird zu Mittag und Abend gegessen. Doch die Umstellung lohnt sich – gerade bei längeren Aufenthalten!

Verfasst am 15. Juni 2018
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