Vejer de la Frontera

Vejer de la Frontera ist eines der schönsten Weißen Dörfer in der Provinz Cádiz. Die nahe gelegenen Sandstrände ziehen jedes Jahr viele Urlauber an.
Vejer de la Frontera
Blick auf Vejer de la Frontera
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Vejer de la Frontera – ein zauberhaftes Städtchen mit langer Historie

Im Süden von Spanien an der Costa de Luz liegt die kleine Stadt Vejer de la Frontera. Sie befindet sich auf einem Hochplateau und ist nur knapp 10 Kilometer von der Küste entfernt. Mit dem Pkw oder dem Bus kann sie unkompliziert über die Bundesstraße erreicht werden.

Vejer de la Frontera ist ein klassisches Städtchen in Andalusien, welches zu den „Weißen Dörfern“ gehört. Reisende können diesen Ort in der Provinz Cádiz bereits vom Weiten erkennen, da er auf einer 200 Meter hohen Erhebung über der Mündungsregion des Flusses Barbate thront.

Die naturräumliche Lage begründet vermutlich, warum die Historie der Stadt bereits in die Steinzeit zurückgeht. Archäologen fanden Zeugnisse, dass bereits damals Menschen auf diesem Hochplateau siedelten. In der Bronzezeit war Vejer de la Frontera ein befestigtes Dorf. In den folgenden Jahrhunderten besetzten unterschiedliche Völker den kleinen Küstenort und hinterließen eindrucksvolle Zeitzeugnisse, die das Stadtzentrum zu einer einzigen Sehenswürdigkeit machen.

Dazu gehört die zwei Kilometer lange Stadtmauer, die sich um das Zentrum zieht und vier Stadttore und drei Türme aufweist. Auf dem höchsten Standort der Altstadt ist im 10. und 11. Jahrhundert eine maurische Burg erbaut worden. Drei Jahrhunderte später nach der christlichen Rückeroberung wurde de Bau der Mauren erweitert. Aus derselben Zeit stammen die Pfarrkirche Divino Salvador und die Iglesia del Convento de la Concepción. Mit dem Casa del Mayorazgo verfügt Vejer de la Frontera über ein prachtvolles barockes Gebäude. Im Südwesten der Stadt ragt das Kap Trafalgar ins Meer hinein.

Verträumte Stunden in einer Kleinstadt und Aktivitäten in der Natur

Im Unterschied zu vielen anderen Küstenorten in Andalusien ist Vejer de la Frontera keine Stadt mit einem aufregenden Nachtleben. Wer dorthin fährt, weiß die Ruhe zu schätzen. Selbstverständlich ist dennoch ein genussvolles Speisen in den romantischen Bars und Restaurants möglich. Einige von ihnen finden sich in den Straßen Santísmo und Avenida Andalucía.

Aufgrund des warmen, mediterranen Klimas kann im Sommer noch bis in die späten Abendstunden im Freien gesessen werden. Diskotheken und Nachtklubs können nach einer zehnminütigen Autofahrt nach Caños de Meca erreicht werden.

Die Einkaufsmöglichkeiten sind in Vejer de la Frontera ebenfalls begrenzt und beschränken sich auf Souvenirs sowie den täglichen Bedarf. Wer ausgiebiger in Geschäften stöbern möchte, sollte in das zehn Kilometer entfernte Conil de la Frontera aufbrechen. Neben der romantischen Altstadt können sich Aktivurlauber in Vejer austoben.

Insbesondere von Mai bis Oktober sinkt das Thermometer nur selten unter 22 °C, sodass der nahe Strand genossen werden kann. Wellenreiter zieht es vor allem ins nahegelegene El Palmar.

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