Conil de la Frontera

Conil de la Frontera liegt in der Provinz Cádiz und hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Urlaubsort an der Costa de la Luz entwickelt.
Conil de la Frontera
Blick auf Conil de la Frontera
Andrea Haase / Shutterstock.com

Conil de la Frontera - Fischerort mit bezaubernder Altstadt

Mitten an der Costa de la Luz, zwischen der Straße von Gibraltar und dem altehrwürdigen Cádiz, liegt das sympathische Städtchen Conil de la Frontera. Das ehemalige Fischerdorf am Atlantik hat sich zu einer beliebten Destination für Spanien-Urlauber entwickelt, die hauptsächlich über den 60 Kilometer entfernten Flughafen von Jerez de la Frontera anreisen. Eine Alternative ist auch der Flughafen von Sevilla (ca. 150 Kilometer entfernt). Die andalusische Hauptstadt ist aber eher der Zielort für Autotouristen aus dem europäischen Autobahnnetz, die von hier in die Provinz Cadiz und nach Conil de la Frontera weiterfahren. Per Schiff erfolgt die Anreise ebenfalls über Cádiz; der Hafen von Conil de la Frontera bietet jedoch fast 100 Anlegeplätze für Sportboote.

In den Sommermonaten übersteigt die Zahl der Besucher die der etwa 20.000 Einheimischen um ein Vielfaches, aber trotzdem hat Conil de la Frontera seine Ruhe und Schönheit bewahrt. Breite, saubere Strände, malerische Buchten und die traumhafte Landschaft ringsum machen das Städtchen zu einer Top-Adresse in Andalusien. Warme Temperaturen von April bis November, 30 bis 40 Grad zwischen Juli und September, aber mit angenehm kühlenden Winden vom Atlantik her, sind ideal für den Strandurlaub.

Der Reiz der „Weißen Dörfer“

Conil de la Frontera verfügt, wie viele weitere Städte und Dörfer in der Provinz Cadiz, über eine einmalige Architektur, die sich durch blendend weiße Fassaden auszeichnet. Dahinter liegen in den Wohnvierteln die so genannten Patio – Wohnhöfe, die nur durch ein Tor zugänglich sind, und von denen die Wohnungen oder Häuschen der Bewohner abgehen. Die traditionelle Bauweise ist natürliche Klima-Anlage und Wohnkomfort in einem, denn der maurische Stil, überall in Andalusien zu finden, hat zu einer großzügigen Gestaltung der Innenanlagen beigetragen. Auf der Calle Cádiz, der beliebten Hauptgeschäftsstraße der Stadt, öffnet sich die Architektur in viele kleine Läden, Eiscafes und Tapas-Bars, und auf der Plaza de Sta. Catalina wird die alte Kirche Paroqueria de Sta. Catalina zum beeindruckenden Blickpunkt. Immer wieder fallen der strahlend blaue Atlantik und exotische Palmgewächse in die Sichtachse – eine herrliche Atmosphäre. Vom ehemaligen Wehrcharakter der Stadt zeugt nur noch der Torre de Guzman.

Über 3.000 Jahre sichtbare Geschichte

Die Costa de la Luz gilt als ältestes Siedlungsgebiet Europas und auch in Conil de la Frontera sind Zeugnisse bis in die phönizischen Epoche überkommen, und im Museo de raices Conilenas ausgestellt. Am Kap Trafalgar fand eine der bedeutendsten Seeschlachten der Geschichte statt – der englische Admiral Nelson schlug hier 1805 im Kampf gegen Napoleon die vereinigte spanisch-französische Flotte.

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