Manilva

Manilva liegt im äußersten Südosten der Provinz Málaga, zwischen Estepona und Gibraltar. Die Kleinstadt besitzt einige sehenswerte Bauwerke.
Manilva
Der Yachthafen La Duquesa in Manilva
Philip Lange / Shutterstock.com

Manilva – ein Geheimtipp an der Costa del Sol in Spanien

An der westlichen Costa del Sol, am Rande der Provinz Málaga, liegt das idyllische Städtchen Manilva mit rund 15.000 Einwohnern. Umgeben von Hügeln und üppigen Weinbergen befindet es sich nur zwei Kilometer oberhalb der Küste und der Strände. Der nächstgelegene Flughafen ist Málaga, die zweitgrößte Stadt Andalusiens, gut hundert Kilometer entfernt. Von dort erreichst man Manilva dank der großzügig ausgebauten Autobahn A7 in weniger als einer Stunde.

Die Fahrt führt an den bekannten Urlaubsorten wie Torremolinos, Fuengirola und dem mondänen Marbella, mit dem großen Jachthafen Puerto Banús, vorbei. Nach weiteren etwa dreißig Kilometern mit herrlichem Panoramablick bist du am Ziel. Ausgehend von Marbella hat sich die Costa del Sol seit den fünfziger Jahren zu einer Hochburg für Prominente und andere Urlaubssuchende aus aller Welt entwickelt. Manilva ist dabei noch ein Geheimtipp geblieben.

Historisches Kleinod im geschichtsträchtigen Andalusien

Manilva bietet einen interessanten Blick in die Geschichte Andalusiens. Als Wahrzeichen an der Küste gilt das Castillo de Sabinillas, das 1767 zum Schutz vor Piraten erbaut wurde. Ein Schmuckstück aus dem 18. Jahrhundert, die Kirche Santa Ana, liegt eingebettet zwischen weiß getünchten Häusern im Zentrum der Stadt.

Die zahlreichen archäologischen Stätten wie Cerro del Castillo deuten auf erste Besiedlungen aus der Stein- und Bronzezeit hin. Auch die Römer haben Spuren hinterlassen. Das römische Bad Baños de Hedionda ist gut erhalten und soll von dem wohl ersten prominenten Touristen der Costa del Sol – keinem geringeren als Julius Caesar - zur Kur besucht worden sein. Reste einer römischen Fischersiedlung wurden bei La Duquesa gefunden. An die Invasion der Mauren Anfang des 8. Jahrhunderts n. Chr. erinnert am Strand noch der kleine Wachturm Torre de Chullera.

Ausgiebige Erholung, Sport, Natur und Ausflugsziele

Das Zentrum des touristischen Treibens von Manilva bildet der Yachthafen La Duquesa mit seiner schmucken andalusischen Architektur. Hier findet das Urlaubsleben in den gemütlichen Restaurants, Cafés, Bars und beim Shopping statt. Beiderseits des Hafens erstrecken sich über 8 Kilometer die sehr gepflegten Sandstrände und Badebuchten. Sie bieten für Bootsfreunde, Surfer, Taucher und Schnorchler wie sonstige Sonnenhungrige ein wahres Paradies.

Für unterschiedlichste sportliche Landaktivitäten ist in Manilva ebenfalls gesorgt. Gleich oberhalb des Hafens liegt der fantastische 18-Loch-Golfplatz La Duquesa als ein Teil des Golfer-Eldorados Costa del Sol.

Das milde bis warme Klima erlaubt es ganzjährig die reizvolle Natur um Manilva zu genießen. Für Wanderungen und Andalusienausflüge per Auto ist hier der ideale Ausgangspunkt. Nur 10 Kilometer entfernt blitzt das weiße Dorf Casares, einer Legende zufolge benannt nach Caesar, einladend vom Berg herab. Das imposante Ronda ist schnell erreicht und bis Gibraltar und Algeciras sind es nur rund 30 bis 50 Fahrminuten. Von dort bietet sich eine Schiffstour nach Marokko an. Bei klarer Sicht wird die Nähe zu Nordafrika mit faszinierendem Blick auf seine Küste schon von Manilva aus deutlich.

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