Ronda

Ronda, für viele das schönste der Weißen Dörfer in Andalusien, liegt spektakulär inmitten der Berglandschaft der Serranía de Ronda.
Ronda
Blick auf die "Neue Brücke" von Ronda
Matej Kastelic / Shutterstock.com

Ronda - Wiege des modernen Stierkampfs

Ronda ist in ein tiefes Tal eingebettet, welches von einem Mittelgebirge umgeben wird. Daraus entsteht eine ansprechende Atmosphäre, die jedes Jahr Urlauber aus der ganzen Welt anlockt. Ferner ist Ronda leicht zu erreichen. Regelmäßig treffen am Bahnhof Regionalzüge aus Granada, Córdoba, Sevilla und Málaga ein. Der Hochgeschwindigkeitszug Altaria verbindet den Urlaubsort mit Madrid. Autofahrer gelangen über die A376 oder A367 in die prächtige Stadt. Ronda gehört zu den Weißen Dörfern und gehört zu der gleichnamigen Route der malerischen Orte in Andalusien. Über einen eigenen Flughafen verfügt die Stadt nicht. Jedoch kann für nationale und internationale Verbindungen der Flughafen in Málaga genutzt werden.

Eine bewegte Vergangenheit schaffte bewegende Sehenswürdigkeiten

Das historische Erbe in Ronda ist groß. Bereits in der Jungsteinzeit gab es in der Region Siedlungen, was archäologische Funde in Form der Malereien in der Höhle Cueva de la Pileta beweisen. Der Fundort gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Ronda. Die eigentliche Stadtgründung erfolgte durch die Kelten. Danach ließen sich die Griechen in Ronda nieder. Wirtschaftliche Bedeutung erreichte die Stadt durch die Römer. Sie wurden anschließend durch die Sueben und Byzantiner abgelöst. Die meisten Monumente und Baudenkmäler in der historischen Altstadt stammen aus der arabischen Periode. Nachdem die Spanier die Stadt erobert hatten, entstand im 18. Jahrhundert eine berühmte Arena für den Stierkampf. Im 19. und 20. vertiefte Ronda seine Agrarwirtschaft. Mit dem aufkommenden Tourismus entwickelte sich die Stadt schließlich in ein beliebtes Reiseziel in der Nähe der Costa del Sol.

Sonnenverwöhntes Wandern in spektakulärer Szenerie

Ronda ist von der Sonne verwöhnt. Im Sommer werden Temperaturen von über 30 Grad erreicht. Selbst im Winter müssen Reisende nicht frieren, da das Thermometer selten weniger als 12 Grad anzeigt. Der Regenschirm kann meist zu Hause gelassen werden. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt häufig bei unter 10 %. Insbesondere in den Frühlings- und Herbstmonaten eignet sich die Stadt daher als idealer Ausgangspunkt für Wanderausflüge. Es gibt herrliche Wege durch die Serranía de Ronda. Die wilde Gebirgslandschaft unterteilt sich in die drei spektakulären Wandergebiete Sierra de Grazalema, Tal des Río Genal und Sierra de las Nieves ein.

Von urig bis modern – Die Abendgestaltung in Ronda

Wenn das Licht in den Straßen von Ronda immer diffuser wird, öffnen unzählige Restaurants ihre Türen. Wer es urig und traditionell mag, sucht sich am besten ein Tapasrestaurant in der Strasse Calle Virgen des los Remedios. Bei einem kühlen Roséwein und köstlichen Speisen wird kaum bemerkt, dass die Sonne inzwischen vollständig untergegangen ist. Das gesellige Nachtleben von Ronda erwacht. Die beste Unterhaltung wird in den Straßen Calle Jerez, Mariano Souvirón und Avenida Doctor Fleming geboten. Moderne Musik dringt aus den ansprechenden Bars und Nachtclubs. Einige haben sich bei ihrem Innendesign an dem berühmten katalanischen Künstler Gaudí orientiert.

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