Stausee von Iznájar

Embalse de Iznájar

Stausee Iznájar
Stausee Iznájar
Der größte Stausee in Andalusien
Sergey Kelin / Shutterstock.com
Adresse:
Iznájar, Andalusien, Spanien
Provinz: Provinz Córdoba

Inmitten der Provinz Córdoba befindet sich mit dem Stausee von Iznájar eines der Highlights eines jeden Andalusien-Urlaubs. Gelegen in einer malerischen Naturlandschaft, wird der Stausee von Iznajar gemeinhin als "Der See" Andalusiens bezeichnet. In den Sommermonaten kommen die Menschen aus ganz Zentralspanien, um am Stausee von Iznájar erholsame Tage zu verbringen.

Obwohl er heute hauptsächlich als Naherholungsgebiet bekannt ist, wurde der Stausee einst angelegt, um die Trinkwasserversorgung dieser eher trockenen Region zu sichern.

Idyllische Wanderwege mit Blick auf die Burg Hisn-Ashar

Rund um den rund 30 Kilometer langen Seen gibt es die verschiedensten Wanderwege, welche von leicht bis zu durchaus anspruchsvoll variieren. Neben einer grandiosen Aussicht auf die Altstadt von Iznájar und die umliegenden Berge erwartet dich auch der unvergleichliche Geruch der örtlichen Olivenplantagen.

Am Stausee von Iznájar selbst gibt es mehrere Badestellen, die gerade im heißen andalusischen Sommer für eine Abkühlung im See genutzt werden.

Das Wahrzeichen der Gemeinde Iznájar befindet sich etwas oberhalb des Sees auf einem kleinen Berg: Die Burg Hisn Ashar geht zurück auf die Epoche der Goten und besteht in ihrer heutigen Form seit dem 9. Jahrhundert. Den damals über Andalusien herrschenden Mauren diente die Burg als Abwehranlage gegen die Angriffe der christlichen Freiheitskämpfer aus dem Norden.

Das zweite auffällige Bauwerk in der Umgebung vom Stausee ist die Kirche Santiago Apóstol, die kurz nach der geglückten Reconquista im 16. und 17. Jahrhundert errichtet wurde.

Freizeitspaß und unberührte Natur

Das klare und in der Zeit von April bis Oktober angenehm warme Wasser bietet beste Bedingungen für Wassersportler, die den See unter anderem mit Jetski und kleinen Booten befahren. Ringsum das Ufer erwarten dich Strände oder Treppen, über die du einen Sprung ins kühle Nass wagen kannst.

Wenn du auf der Suche nach unberührter Natur bist, dann solltet du dir das Hinterland des Sees mitsamt der dortigen Wälder einmal ansehen. Zwischen ihnen finden sich oft Plantagen und Felder, die von den örtlichen Landwirten auf traditionelle Art und Weise bewirtschaft werden.

War der Bau eines Staudamms in den 1960er Jahren aufgrund der Unterwassersetzung großer Flächen Ackerlandes am Anfang noch umstritten, entwickelte sich der Stausee von Iznájar schnell zu einem Glücksfall für die Region. Heute nimmt der Tourismus vor allem im Sommer eine große Rolle ein und beschränkt sich dabei längst nicht mehr nur auf Besuche von Inländern.

Der See in seiner heutigen Form existiert seit dem Jahr 1969 und ist seitdem nicht mehr aus der rauen Berglandschaft der Provinz Córdoba wegzudenken.

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Lage und Anfahrt: