Spanisch online lernen: diese Möglichkeiten gibt es

Spanisch zu lernen ist nicht nur für den nächsten Urlaub praktisch. Die spanische Sprache ist längst zu einer Weltsprache geworden, das Können mag eventuell also zu einem Karrieresprung führen. Auch diejenigen, die auswandern möchten, sollten sich unbedingt ausreichende Spanischkenntnisse aneignen, bevor die Kisten gepackt werden. Aber wie geht das online besonders gut und was ist für angehende Schüler in diesem Bereich zu beachten?
Spanisch online lernen
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Spanisch online zu lernen ( TpaBMa2 / Depositphotos.com )

Privatlehrer via Webcam

Das ist die virtuelle Version des einstigen Privatlehrers vor Ort. Während der Pandemie hat sich der Webcam-Unterricht etabliert, wobei es die Wahl zwischen Einzelstunden oder Gruppenstunden gibt. Einige Informationen rund um die Vor- und Nachteile:

  • Direkte Ansprache: man hat seinen Lehrer direkt vor sich und kann ihn ständig ansprechen. Diese Art von Unterricht ist gerade für diejenigen gut, die sich mit dem Selbstlernen recht schwertun. So lernt man Spanisch online mit einem Nachhilfelehrer und hat somit immer direkten Kontakt sowie den nötigen Ansporn.
  • Muttersprachler: Schüler können sich gezielt Lehrer aus spanischsprachigen Ländern aussuchen. Vorteilhaft kann dies beispielsweise sein, wenn eine Auswanderung geplant ist, dort vor Ort aber Spanisch mit starkem Dialekt gesprochen wird.
  • Vorkenntnisse: gerade bei einem Muttersprachler als Lehrer sollten Vorkenntnisse vorhanden sein. Es ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass der Lehrer auch die deutsche Sprache so gut beherrscht, als dass er die Grammatik oder Feinheiten der Sprache auf Deutsch erklären kann.

Der Webcam-Unterricht ist natürlich preislich teurer als andere Lernmethoden. Doch selbst für diejenigen, die anderweitig Spanisch lernen, bietet sich zwischendurch immer mal wieder eine Stunde per Webcam an.

Onlinekurse

Sie bieten einen hervorragenden Einstieg und dank des Internets gibt es heute viele Kursmöglichkeiten. Einige von ihnen sind sogar kostenfrei, doch ist es für einen Schüler nur schwer zu erkennen, von welcher Qualität die kostenlosen Angebote sind. Es kann gut geschehen, dass sich Schüler gleich von Beginn Fehler aneignen. Die kostenpflichtigen Kurse indes sind auf ihre Qualität geprüft. Für wen bietet sich das Angebot an?

  • Autodidakten: wer gut und sicher selbst lernen kann, der kommt mit den Kursen ein gutes Stück weit.
  • Einsteiger: absolute Einsteiger, die erst einmal die einfachsten Vokabeln und Sätze lernen möchten, können sich ebenfalls anhand der vorgefertigten Lektionen einarbeiten.
  • Nachteil: die Kurse haben zwar Hörbeispiele, doch wird das Sprechen nie gelehrt.

Kostenfrei über Websites

Wie schon bei den Onlinekursen, gilt bei dieser Option, dass dreifach Hinschauen besser ist. Das Problem ist, dass schlichtweg jeder eine Webseite in dieser Art ins Netz stellen kann und jemand, der gerade erst Spanisch lernt, keine Möglichkeit hat, Fehler zu erkennen.

Jedoch gibt es auch gute Lernwebseiten, die nicht selten Angebote auf diversen Plattformen haben. Während der auf Website der Grundstock zu finden ist, werden über YouTube Videos mit Schulungsmaterialien, Übungen und natürlich der Aussprache verlinkt. Viele der Angebote sind tatsächlich von und für Schüler und Studenten gedacht. Es gilt:

  • Einstieg: der erste Einstieg rund um den Grundstock an Vokabeln, Satzkonstruktionen und der spanischen Grammatik lässt sich auf diesem Wege gut erarbeiten.
  • Fortschritt: der obliegt dem Schüler. Anders als kostenpflichtige Onlinekurse, die gern auf Apps zurückgreifen, muss sich der Schüler eigenständig durcharbeiten. Auch gibt es keine Fortschrittsanzeigen, wie ein Jubelruf, weil das nächste Level erreicht wurde.

Autodidakten benötigen an einer Stelle unbedingt einen echten Sprachlehrer. Sicherlich ist es möglich, sein Gesprochenes aufzunehmen und mit den Sprachproben zu vergleichen, doch wenigstens ein Online-Lehrer sollte zwischendurch aufgesucht werden.

Fazit: Auf welchem Wege jemand gut Spanisch lernen kann, hängt auch immer von der einzelnen Person ab. Während Autodidakten das Lernen in der Gruppe oft furchtbar finden, da sie abgelenkt werden oder nicht schnell genug vorankommen, fehlt anderen wiederum der menschliche Lernpartner. Wer sich selbst über Onlinekurse, Websites und YouTube Spanisch beibringen möchte, der sollte dennoch wenigstens hin und wieder in einen Privatlehrer investieren. Für das gute Verstehen einer Sprache bieten sich übrigens auch Streamingdienste an: Wird der Ton auf Spanisch gestellt, kann zuerst mit Untertiteln und schließlich ohne gearbeitet werden.

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