Costa de Almería

Die Costa de Almería befindet sich im Südosten von Spanien in der Provinz Almería. Sie erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von knapp 8.500 km² und ist wie kaum eine andere Region der Iberischen Halbinsel durch starke landschaftliche Kontraste geprägt. Weite Sandstrände und beschauliche Buchten, welche sanft ins Mittelmeer gleiten, liegen wüstenähnlichen Flächen und fruchtbaren Böden gegenüber. Stärker können natürliche Kontraste kaum sein.
Costa de Almería
Naturpark Cabo de Gata an der Costa de Almería
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Costa de Almería - Region voller Kultur- und Naturschätze

Die größte Stadt an der Costa de Almería ist Almería. Sie besticht durch ihre mittelalterliche Altstadt, charmante Plätze und eindrucksvolle Kolonnaden und Bögen. Ihr Archäologisches Museum mit Sammlungen aus der Zeit der Frühgeschichte fasziniert garantiert auch Kulturmuffel. Einzigartig präsentieren sich die Höhlenwohnungen, welche in den Hügeln über dem einstigen Zigeunerviertel liegen. Selbstverständlich darf auch nicht die arabische Festung Alcazaba ausgelassen werden, welche sich auf das 10. Jahrhundert datiert. Auch die Orte Roquetas de Mar, Carboneras und Mojácar ziehen mit ihrem Charme jedes Jahr viele Touristen an.

Insbesondere für Familien bietet sich ein Ausflug in das geologische Museum des Sorbas-Beckens im Tal des Flusses Sorbas an. Dort können spannende geologische Spuren im Rahmen eines Rundganges durch die uralte Historie des Sorbas-Beckens entdeckt werden. Ein weiterer Ausflugshöhepunkt stellt Cabo de Gata in Níjar dar. Es ist ein beeindruckendes Unterwasserparadies, welches ein Tauchen oder Schnorcheln bei idealen Bedingungen ermöglicht. Das Wasser ist stets angenehm warm und kristallklar.

Ganzjährige Strandfreuden

Ungetrübte Strandfreuden sind an der Costa de Almería möglich. Das mediterrane Klima weist kaum Niederschläge auf. Die mehr als 3.000 Sonnenstunden pro Jahr können herrlich an den weitläufigen Stränden und beschaulichen Buchten verbracht werden. Selten fällt die Temperatur im Winter unter 13°C, während sie im Sommer auf 28°C steigt. Zu den besonders schönen Stränden gehört der Playa Los Genoveses, welcher im Dorf San José liegt. Nach einer kleinen Wanderung durch dichtes Gestrüpp offenbaren sich dem Urlauber goldgelbe Sanddünen.

An dem ruhigen Ort Puerto Rey befindet sich der breite Strand von Puerto del Rey. Alljährlich werden dort Schachturniere ausgetragen, doch auch das Kartenspiel Mus begeistert immer mehr Personen. Charmant stellt sich der Strand Las Negras im gleichnamigen Dorf dar. Am Ufer ankern kleine Boote, die der Gegend eine malerische Optik verleihen. Wer den Strandsport liebt, sollte den großflächigen Strand Aguadulce bei Roquetas de Mar nicht auslassen. Gern trifft man sich hier zum Fußball oder Volleyball. Die prächtige Strandpromenade ist von Palmen gesäumt und reicht bis zum Sporthafen.

Vielseitige Einkaufsmöglichkeiten und traditionelle Genüsse

Die Costa de Almería ist für ihre Kunsthandwerksgegenstände berühmt. In den kleinen Gassen des mittelalterlichen Zentrums der Stadt Almería werden Keramikarbeiten, handgewebte Teppiche, Töpferei und Marmorarbeiten angeboten. Wer es etwas moderner mag, der sollte im Einkaufszentrum Gran Plaza in Roquetas de Mar einkaufen gehen. Die Shoppingmall mit ihren mehr als 125 Geschäften ist im Jahr 2002 eröffnet worden. Neben bekannten Markenartikeln verfügt sie über ein Kino, eine Kegelbahn, ein Kinderspielzentrum, Bars und Restaurants. Sie gehört zu den größten Einkaufsparadiesen in Südspanien. An den ersten drei Donnerstagen des Monates können zudem originelle Mitbringsel auf dem gegenüberliegenden Zigeunermarkt erstanden werden.

Nach ausgiebigen Shoppingerlebnissen ist eine kulinarische Stärkung gefragt. In den gastronomischen Spezialitäten spiegelt sich das Erbe der vergangenen Zeiten auf einer köstlichen Art und Weise wider. Wie auch in anderen Gegenden in Andalusien besitzt jeder Ort diverse Restaurants die Tapas anbieten. Daneben ist die Costa de Almería für ihre Gurullus berühmt. Dies sind Teigkügelchen aus Wasser, Salz und Mehl. Für Genießer des Süßen bietet sich die Speise Gachas an. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Brei aus Mehl und Milch, welcher mit Honig verfeinert worden ist. Aber auch herzhafte Suppen und Eintöpfe mit Meeresfrüchten sind häufig auf der Speisekarte zu finden. Bis in die frühen Morgenstunden können sich Einheimische und Touristen in Almería vergnügen. Insbesondere in La Chanca in der unmittelbaren Umgebung der Alcazaba tobt das Leben.

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Sehenswürdigkeiten an der Costa de Almería

Der Naturpark Cabo de Gata befindet sich in der Provinz Almería in Südspanien. Das Gelände weist eine Größe von knapp 34.000 ha auf. Aufgrund der charakteristischen klimatischen Verhältnisse mit circa 2.900 Sonnenstunden jährlich und der dadurch dominierenden spärlichen Vegetation ist der Park 1997 von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesen worden.

The Deep Blue in Andalusien ist keineswegs nur Blau, sondern vielfältig und bunt: Exotische Fische, Korallen, Neptungras, Muscheln und Schnecken, interessante Felslandschaften und weite Sandflächen erwarten dich! Hier gibt es nichts, was es nicht gibt.