Roadtrip durch Andalusien – das gilt es im Vorhinein zu beachten

Mit dem Auto durch Andalusien – das klingt aufregend, und ein Roadtrip zählt ohnehin zu den flexibelsten und spontansten Reisearten. Einfach die Sachen packen, sich ins Auto setzen und losfahren; das funktioniert leider nur, wenn finanzielle Mittel und Zeit nahezu unbegrenzt sind. Einen kürzeren Roadtrips sollte man doch etwas genauer planen, damit man nicht ziellos umherfährt und die besten Reisespots verpasst.
Roadtrip Andalusien
In Andalusien gibt es viele Campingplätze ( joserpizarro / Shutterstock.com )

Balance zwischen Planen und Spontanität halten

Bevor die Fahrt losgeht, gilt es also, sich einen groben Plan über die Aufenthaltsorte und Routen zu machen und zu priorisieren, welche Sehenswürdigkeiten und Orte man auf jeden Fall ansteuern möchte. Wichtig ist, dass der Plan nicht zu eng getaktet ist, damit Spontanität und Flexibilität erhalten bleiben. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass ein Ort weniger spannend als geplant ist, sodass man die Freiheit haben möchte, schon eher abzureisen. Auch das Gegenteil ist denkbar, nämlich dass eine Station besonders toll ist – dann ist es schön, noch ein oder zwei Tage länger zu bleiben als geplant. Weiterhin sollte man sich bei der Kilometeranzahl pro Tagesetappe nicht verschätzen. Denn je nach Straßenverhältnissen und Verkehrssituation fällt der geplante Tagestrip doch auch mal länger aus als gedacht.

Das richtige Auto finden

Das passende Vehikel für den Roadtrip findet, wer vorab diese Fragen klärt: Wie viele Mitreisende sind dabei? Soll im Auto, im Zelt oder im Hotel übernachtet werden? Möchte man sich selbst verpflegen oder lieber Essen gehen? Die flexibelste und zugleich komfortabelste Variante ist ein Roadtrip mit Camper, der über Schlafmöglichkeiten und eine Küche verfügt. Damit spart man sich nicht nur das ständige Auf- und Abbauen des Zelts, sondern auch jede Menge Geld. Es muss ja nicht gleich ein luxuriöser Wohnwagen sein – viel authentischer und einem Roadtrip angemessener ist ein Reisebus wie der legendäre Bulli von VW.

Wer nicht zufällig einen T2 oder einen seiner Nachfolger in der Garage stehen hat, mietet ihn sich bequem online, z. B. bei campanda. Ob für zwei oder vier Personen, ob mit oder ohne Küche, ob mit oder Schlafplätze - der richtige VW-Bus ist garantiert dabei.

Finanzplan erstellen

Während All-inclusive-Reisende alles im Voraus bezahlen, sodass während des Urlaubs kaum noch Ausgaben auf sie zukommen, sieht das bei einem Roadtrip anders aus. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor der Reise einen genauen Finanzplan zu erstellen. Neben bereits beglichenen Kosten wie für den Mietwagen und die Ausrüstung müssen auch laufende Kosten für die Verpflegung, Mautgebühren, Benzinkosten und Kosten für den Stellplatz eingeplant werden.

Unabdingbar ist ein Geldpuffer für den Fall, dass etwas Unerwartetes passiert. Ganz gleich, ob die Spritpreise höher ausfallen als erwartet, das Auto eine Panne hat oder ein Hotelbett ausnahmsweise doch verlockender klingt als ein Schlafplatz im Aufstelldach – finanziell sollte man für solche Fälle gewappnet sein.

Unverzichtbare Reiseutensilien

Smartphones sind Routenplaner, Navi, lotsen zum nächsten Stellplatz, zeigen Tankstellen an, schlagen Ausflugsziele vor und, und, und. Doch man weiß nie, ob die Technik nicht versagt. Aus diesem Grund darf eine Straßenkarte als Backup nicht fehlen. Natürlich sollten die Urlauber wissen, wie man diese liest. Auch eine Taschenlampe inklusive Batterien gehört zur Grundausstattung, ebenso wie ein USB-Adapter für den Zigarettenanzünder im Auto. Generell gilt: Nur das Nötigste einpacken, damit das Auto nicht überladen ist und genug Raum bleibt, um sich während des gesamten Roadtrips darin wohlzufühlen.

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