Haus in Spanien kaufen: Infos und Tipps zum Immobilienmarkt

Die europaweite Finanzkrise hat Spanien mittlerweile weitestgehend überstanden. Deren Nachwirkungen zeigen sich allerdings an den drastisch gefallenen Immobilienpreisen sowie an einem umfangreichen Angebot. Das sind die besten Voraussetzungen für alle Spanienliebhaber, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, in dem beliebten Urlaubsland eine Immobilie zu erwerben
Spanien Immobilienmarkt
Der Traum vieler Hauskäufer: Eine Finca mit Pool in Spanien ( © mmphoto - Fotolia.com )

Preise richten sich vor allem nach Regionen

Ob als dauerhafter Wohnsitz, als Ferienimmobilie oder als Geldanlage gedacht – wenn Deutsche in Spanien eine Immobilie kaufen, bevorzugen sie meistens die folgenden sechs Regionen: Andalusien (Costa del Sol), die Balearen, die Kanaren, Valencia, Katalonien und Murcia. Am beliebtesten und damit auch am teuersten sind Häuser an der Costa del Sol und auf der Sonneninsel Mallorca. Hier zählen Immobilien wie diese luxuriösen Fincas zu den begehrtesten Wohnobjekten ganz Spaniens, für die eine Investition von mehreren Millionen Euro keine Seltenheit ist.

Eine günstige Alternative ist eine Immobilie im Bereich der Costa Blanca, wo die Preise im Durchschnitt um 20 Prozent niedriger liegen als an der Costa del Sol und auf Mallorca.

Besonders preiswert sind Immobilien in der Region um Murcia, die als neue Entdeckung für den Tourismus gilt. Hier haben in den letzten Jahren viele neue Resorts ihre Tore geöffnet und die charmante Stadt im Südosten Spaniens zu einem Newcomer unter den Tourismusgebieten gemacht. Also ein ganz klarer Investitionstipp!

Zusätzliche Kosten für Steuern einplanen

Ähnlich wie in Deutschland verdient auch der spanische Fiskus bei einem Immobilienkauf mit. Diese Kosten sollten künftige Besitzer einer spanischen Immobilie mit einkalkulieren. Zunächst einmal gehört dazu die Grunderwerbssteuer, die je nach Region zwischen sieben und zehn Prozent liegt.

Bei einem Neubau fallen für den Käufer bzw. Bauherr außerdem 10 Prozent Mehrwertsteuer an, sofern die Immobilie nur privat genutzt wird. Bei gewerblichen Immobilien beträgt der Mehrwertsteuersatz bereits 21 Prozent – für Selbstständige also ein relativ hoher Betrag, der im Businessplan auf keinen Fall fehlen sollte. Des Weiteren wird eine Beurkundungssteuer fällig, die zwischen 0,5 und 1,5 Prozent beträgt.

Der Abschluss eines notariellen Kaufvertrages sollte Pflicht sein, wenn man als Ausländer in Spanien eine Immobilie erwerben möchte. Dazu gehört auch die entsprechende Eintragung ins Grundbuch. Im besten Fall übernimmt ein erfahrener Immobilienmakler die rechtliche Abwicklung des Kaufes. Deutsche Makler, die vor Ort ansässig sind und sich zusätzlich mit der spanischen Gesetzgebung auskennen, sind daher sicher die optimale Wahl für einen erfolgreichen Immobilienkauf.

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