Protest gegen Starkstromleitung in Andalusien

In der Provinz Granada formiert sich starker Protest von Spaniern und ausländischen Residenten gegen den Plan der staatlich kontrollierten Elektrizitätsgesellschaft Red Electrica de España, in den Alpujarras und dem Lecrin-Tal 211 Starkstrommasten der höchsten Kategorie zu installieren. Jeder dieser Masten wird 80 m hoch sein und einen Grundsockel von 250 qm beanspruchen. Die Starkstromleitung soll von Benahadux in der Provinz Almería bis nach El Fargue in der Provinz Granada verlaufen.

Der lokale Umweltverband »Di no a las torres« (Sagt nein zu den Strommasten) befürchtet eine Verschandelung der schönen Landschaft, einen Rückgang des Tourismus, einen Schaden für die Landwirtschaft und ein Gesundheitsrisiko durch elektromagnetische Strahlen.

Die Elektrizitätsgesellschaft hat die Pläne für die Stromleitungen lange unter der Decke gehalten. Nun ist nur noch bis 7. März Zeit um gegen die fertigen Pläne Einspruch zu erheben.

Die Anwohner sind Strommasten normaler Größe gewohnt, sind aber erbost, dass nun diese Stahlungetüme die Landschaft großflächig versauen sollen. Am Sonntag dem 24. Februar hat eine Demonstration gegen das Stromleitungsprojekt im Dorf Conchar stattgefunden.

Auf der Webseite von Di no a las torres kannst du dir die genaue Trassenführung ansehen und auch eine Animation, wie sich die 211 Starkstrommasten auf das intakte Landschaftsbild auswirken würden. Außerdem kannst du dort durch deine Stimmabgabe den Protest unterstützen.

Verfasst am 27. Februar 2019
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