Mezquita in Córdoba

Mezquita de Córdoba

Mezquita Córdoba
Mezquita Córdoba
Die Mezquita in Córdoba gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO
Adresse:
Calle Torrijos, 10,
14003 Córdoba, Andalusien, Spanien
Provinz: Provinz Córdoba

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Die Mezquita in Córdoba zählt nicht nur zu den eindrucksvollsten Bauwerken in Andalusien und Spanien. Auch über die Landesgrenzen hinaus ist die Kathedrale bekannt, die einst eine Moschee gewesen ist. Der imposante Bau, welcher unterschiedliche Stilrichtungen und religiöse Elemente der westlichen Kultur sowie des Islam miteinander vereint, ist zusammen mit der Altstadt von Córdoba Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Tausende Touristen bewundern jedes Jahr dieses prachtvolle Meisterwerk der Baukunst. Das mächtige Ensemble steht mitten in der Stadt in der Calle Cardenal del Trigo, welche nur zwei Häuserblöcke von dem Fluss Guadalquivir entfernt liegt. Der Orangenhof bildet den Zugang.

Eine faszinierende Fusion einer Kathedrale mit einer mächtigen Moschee

Die Mezquita kann auf eine mehr als tausendjährige Historie zurückblicken. Abd al-Rahman I., der erste Emir von Córdoba, begann im Jahr 785 im Judenviertel von Córdoba mit dem Bau der Moschee, auf den Fundamenten der westgotischen Basilika von San Vicente. Zwischen den Jahren 833 und 852 ist die prächtige Moschee unter Abd al-Rahman II. erweitert worden. Im Jahr 987 wurde die Moschee zum letzten Mal sehr umfangreich unter Al-Mansur ausgebaut. Nach Abschluss der Bautätigkeiten verzeichnete die Mezquita im Jahr 1009 eine Länge von 175 Metern und eine Breite von 130 Metern. Für Jahrhunderte erstrahlte das Bauwerk in seiner Funktion als Moschee.

Nach der christlichen Rückeroberung der Stadt ordnete die Kirche gegen den Widerstand der Anwohner an, inmitten der Moschee eine imposante Kathedrale zu errichten. Der Bau begann im Jahr 1523 und zog sich bis in das 17. Jahrhundert hin. Aufgrund dieser abwechslungsreichen Geschichte und der konträren Einflüsse verfügt die Mezquita über wertvolle architektonische Schätze unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen.

Einer der sehenswertesten Sakralbauten der Welt

Die Mezquita ist mit einer Grundfläche von mehr als 23.000 m² eine der imposantesten und eindrucksvollsten Sakralbauten der Welt. Die Gebetshalle erstreckt sich auf fast zwei Drittel der Gesamtfläche. Die insgesamt 856 kunstvollen Säulen machen für den Besucher die Historie der Stadt Córdoba erlebbar. Wie die Kapitelle spiegeln sie ägyptische, griechisch-römische und westgotische Baustile wider. Im südlichen Sektor der Mezquita kann ein byzantinisches Mosaik mit aufwendigen Ornamenten und lobpreisenden Inschriften bewundert werden.

Die Kathedrale wiederum zeigt alle Architekturstile des 16. und 17. Jahrhunderts. Die Brückenbögen und Gewölbe lassen sich dem spanisch-flämischen Baustil zuordnen. Die Kuppeldächer weisen Elemente des Zeitalters der Renaissance auf und die Chor- und Altargewölbe erstrahlen in der Formgebung des Frühbarocks. Die Schatzkammer des Gesamtkomplexes, welche im 15. Jahrhundert erbaut worden ist, beherbergt weitere eindrucksvolle Zeitzeugnisse. Die größte Kostbarkeit dieser Räumlichkeiten dürfte eine Monstranz sein. Das mit Gold und Edelsteinen dekorierte liturgische Schaugerät wurde vom deutschen Goldschmied Heinrich von Arfe erschaffen. Der Künstler fertigte es in den Jahren zwischen 1510 bis 1516 für den Bischof Martin Fernández de Angula an.

Öffnungszeiten:

Meist kann die Mezquita von Montag bis Samstag durchgehend von 10 bis 18 Uhr besucht werden. An Sonn- und Feiertagen öffnet sie ihre Tore bereits um 8.30 Uhr und schließt zwischen 10.30 und 14 Uhr.

An einigen kirchlichen Feiertagen kann die Mezquita für den Besucherverkehr zeitweise geschlossen sein, weil ein Gottesdienst stattfindet.

Eintrittspreise:

Für Kinder unter 10 Jahren entfällt der Eintrittspreis. Kinder von 10 bis 14 Jahren zahlen 4 Euro, Erwachsene 8 Euro.

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Lage und Anfahrt: