Abenteuerpark Selwo Aventura Estepona

Selwo Aventura Estepona

Abenteuerpark Selwo Aventura Estepona hat noch kein Bild.
Adresse:
Autovia Costa del Sol, KM 162,5,
29680 Estepona, Andalusien, Spanien
Region: Costa del Sol
Provinz: Provinz Málaga
Homepage: www.selwo.es

Der Selwo Aventura Park ist ein Zoo und befindet sich in der Stadt Estepona in der Provinz Málaga. Er ist in zwei Areale unterteilt und verfügt über 2.000 Tiere. Hier kannst du an einigen Abenteuer-Aktivitäten teilnehmen wie beispielsweise am Gleitseil über einen See rauschen, Dromedarreiten, Überqueren des Sees auf einer Hängebrücke, Bogenschießen und 8 Meter hohe Sprünge auf besonderen Trampolinen. Die meisten dieser Aktivitäten sind offenbar nur im Sommer verfügbar.

Das erste Areal ist ein Naturbereich mit einem großen See und Wildtieren wie einem Geparden und einem Kaiman, Erdmännchen, zwei kleinen Waranen und einigen Affen. Sehr schön ist die üppige Vegetation und dass die Kinder Ziegen streicheln können und die Pfauen zwischen den Besuchern herumstolzieren. In einer großen Voliere können sich die Besucher frei zwischen den Vögeln bewegen. Dort gibt es z.B. herrliche Goldfasane. Die Überquerung des Sees auf der langen, schwankenden Hängebrücke ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen aufregend, aber für Kinderwagen nicht geeignet. Das afrikanische Dorf am Ende der Hängebrücke ist abgesperrt. Dahinter kannst du dich aber in einem großen Käfig frei zwischen putzigen Lemuren aus Madagaskar bewegen.

Das anschließende Tal der Vögel sollte wohl eher Tal der Vogelstimmen heißen, denn man hört zwar aus dem Dickicht viele Vogelgeräusche, sieht aber nur wenige Vögel.

Die Pausenstation hinter dem Tal der Vögel war im Mai geschlossen und man konnte nur Getränke aus Automaten ziehen. Das angepriesene Eis, auf das die Kinder erpicht waren, war nicht verfügbar. Entlang des anschließenden Weges zum Tal der großen Tiere stehen Masten mit Masken und Wasserhähnen. Betätigt man den Wasserhahn, ergießt sich eine Dusche über den Weg. In der Hitze ein Mordsspaß für die Kleinen! Über eine große Holzbrücke geht es mitten durch Elefanten, Nilpferde, Gazellen und Giraffen zu den Löwen. Allerdings schlafen viele dieser Tiere in der brütenden Tageshitze. Schlafende Löwen sind nicht wirklich eine Attraktion. Auch deshalb sollte man sich die 15 Euro für die Safaritour ersparen.

Auf dem höchsten Punkt hinter dem Tal der Tiere befindet sich wieder ein großes Pausenareal. Äußerst sehenswert sind dort die Riesenschlangen im Terrarium sowie die Fledermäuse und Stachelschweine in dem Gebäude für nachtaktive Tiere.

Des Weiteren veranstaltet der Park gegen eine Extra-Gebühr mehrere Shows mit Raubvögeln und Schlangen.

Für den gesamten Fußweg durch den Zoo solltest du 3 Stunden einplanen. Hinzurechnen musst du die Zeit für Shows, an denen du teilnimmst.

Eintrittspreise und Zusatzkosten

Die Preisgestaltung ist undurchsichtig. An der Kasse kostet der Eintritt für Erwachsene 24,90 Euro und für Kinder 17 Euro. Wenn man im Internet bucht, soll sich das für alle auf 14,50 Euro reduzieren. Tatsächlich wird aber im Internet ein „flexibles“ Preissystem angewandt, d.h. der Preis richtet sich nach dem Tag, für den gebucht wird. In den AGB wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für jedes Ticket, das an der Kasse ausgedruckt werden muss, 2 Euro berechnet werden. Tatsächlich waren die Ticketkontrolleure am Eingang dann sehr wohl in der Lage, den Buchungscode aus unserem Smartphone ohne Zusatzkosten mit ihrem Lesegerät einzuscannen. Allerdings kannst du 3 Euro Parkgebühr für den PKW nicht umgehen, es sei denn, du reist im Bus mit einer Reisegruppe an.

An der Kasse wird versucht, dir ein zusätzliches! Ticket für 15 Euro anzudrehen. Dies berechtigt dich, mit einem „Safari“-Geländewage durch das Tal der großen Tiere gefahren zu werden, wobei ein Guide die Tiere erklärt. Falls du eine Giraffe von einem Löwen unterscheiden kannst, ist das absolut unnötig, denn alle dort versammelten Tiere kannst du auch gut zu Fuß erreichen. Einige der zusätzlichen Attraktionen wie das Gleitseilen und die Flugshow der Raubvögel kosten zusätzlich Geld. Im Mai 2016 wurden Bogenschießen, Trampolinspringen und Dromedarreiten gar nicht angeboten. Nashörner und Kamele waren nicht zu sehen.

Der Besucheransturm ist, nun ja, „überschaubar“. Diesen eklatanten Mangel an Eintrittsgeldern sieht man dem Park deutlich an, denn die Einrichtungen und die Unterkünfte für die Tiere sind doch sehr in die Jahre gekommen und bedürfen einer Renovierung.

Da es in der Gegend sonst kaum Attraktionen gibt, die für Kleinkinder geeignet sind, kommen Familien an einem Besuch des Selwo Adventureparks kaum vorbei.

Du kannst deine Eintrittskarten auch online bei Tiqets.com bestellen. Diese werden am Eingang dann auch als Smartphone-Tickets akzeptiert.

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Lage und Anfahrt:

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