Andalusien auf einer Kreuzfahrt entdecken

Andalusien entwickelt sich immer mehr zu einem absoluten Hotspot für Kreuzfahrten. Vor allem in den Häfen von Cádiz und Málaga machen immer mehr Kreuzfahrtschiffe fest. Die beiden Städte gehören zu den schönsten, die die südlichste Region in Spanien zu bieten hat.

Andalusien Kreuzfahrt Cádiz
Panorama von Cádiz und dem Hafen
Vlada Photo / Shutterstock.com

Andalusien als Kreuzfahrt-Magnet

Alleine im Jahr 2017 machen von Royal Caribbean, der weltweiten Nummer 1 im Kreuzfahrtgeschäft, wöchentlich Schiffe in den Häfen von Cádiz und Málaga fest. Dazu kommen die Häfen in Almería, Algeciras, Huelva und Motril, an denen regelmäßig Kreuzfahrtschiffe anlegen. Und dann wäre noch Sevilla, das über den Rio Guadalquivir von Kreuzfahrtschiffen erreicht werden kann. Wenn man das am Rande Andalusiens in der Provinz Murcia liegende Cartagena und den britischen Affenfelsen Gibraltar noch mit hinzuzählt, kommt sogar noch auf zwei Häfen mehr in der Region.

In Deutschland, das gut vier Mal größer ist als Andalusien, gibt es nur drei Häfen, die von der o. g. Kreuzfahrtgesellschaft angelaufen werden. In Rostock und in Warnemünde wird auf einigen Ostseekreuzfahrten festgemacht und in Hamburg gehen immer wieder viele der Kreuzfahrtriesen vom Stapel. Gut, in Andalusien ist im Vergleich zu den beiden norddeutschen Städten, das Wetter im Jahresmittel auch viel besser, aber dennoch ist und bleibt es beeindruckend, das eine kleine Region wie Andalusien gleich sechs Kreuzfahrthäfen besitzt.

Cádiz als Hotspot des Kreuzfahrttourismus

Gestartet wird zwar nicht in Andalusien, aber dennoch sind fast immer ein oder mehrere der o. g. Städte Anlaufhafen auf den 8- bis 16-tägigen Mittelmeerkreuzfahrten. Und dort lockt dann auch einiges an Programm. Im Zentrum steht zumeist Cádiz. Die Kreuzfahrtgäste können hier alleine oder mit einem Guide durch die Altstadt spazieren, einen Ausflug ins nahe Jerez de la Frontera unternehmen, um dort den legendären Sherry zu testen oder die königlich-andalusische Reitschule besuchen.

Wem das alles ein wenig zu viel Kultur ist, der hat auch die Möglichkeit zu Entspannung an den Strand zu gehen. Zwar verfügen die meisten Kreuzfahrtschiffe auch über teils exquisite Pools und sogar Wasserrutschen, aber das Angebot im Wasser-Freizeitpark Aqualand in El Puerto de Santa Maria ist noch ein gutes Stück größer. Zudem lockt der wohl schönste Strand von Cádiz, der Playa de la Cortadura.

Über die Autobahn ins Meer

Gut, die Überschrift mag nicht gerade viel Lust auf diesen Strand machen, aber das täuscht. Denn zum einen befinden sich zwischen der Schnellstraße und dem Strand eine breitere Dünenlandschaft. Damit der Weg zu Strand und Meer nicht zu anstrengend ist, sind diverse Holzstege angelegt. Der Strand selbst ist etwa 1.600 Meter lang und gut 40 Meter breit und vor allem bei Familien mit Kindern beliebt. Der Grund: Der Strand fällt sanft ins Meer ab, die Wellen sind keine Brecher und der Sand fein.

Hinzu kommt, dass er von Rettungsschwimmern überwacht und täglich, regelmäßig und äußerst gründlich gesäubert wird. Für das leibliche Wohl sorgen leckere Snack- und Imbissangebote und Aktivurlauber finden besondere Sportzonen, in denen du dich ungestört auspowern kannst. All das sorgt dafür, dass der Playa de la Cortadura das Gütesiegel „Blaue Flagge“ für nachhaltigen Tourismus erhält: Hier sind sowohl die Wasserqualität, als auch die Dienstleistungen und das gesamte Umweltmanagement von höchster Qualität. Am besten du schaust selber vorbei und testest das aus – auf einem mehrwöchigen eigenen Urlaub oder ganz einfach im Rahmen einer Kreuzfahrt mit Stopp im Hafen von Cádiz.

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