Palos de la Frontera

Palos de la Frontera ist eine Gemeinde in der Provinz Huelva.
Palos de la Frontera
Palos de la Frontera ist eine beschauliche Kleinstadt
© José Luis Trullo - www.photaki.com

Palos de la Frontera an der Costa de la Luz

Ungefähr 14 Kilometer von der Provinzhauptstadt Huelva entfernt liegt der historisch interessante Ort Palos de la Frontera an der Mündung des Río Odiel. Von Palos aus stach die Flotte des Christoph Kolumbus in See, um das neue Land im Westen zu erkunden. Mehrere Einwohner nahmen an der Expedition teil.

Die Geschichte der Stadt blickt auf Eroberungen durch die Mauren und spätere Besiedlung durch Christen zurück. Vor allem aber macht die Stadt durch Kolumbus-Expedition auf sich aufmerksam. Das Geburtshaus der beiden Brüder Pinzón, die daran teilnahmen, dient heute mit einem Seefahrermuseum als Erinnerungsstätte. Statuen von Kolumbus und den Pinzóns sind in der Stadt aufgestellt. In der Mole der drei Karavellen können Nachbildungen der drei berühmten Schiffe Pinta, Niña und natürlich der Santa Maria bewundert werden.

Klöster, Kirchen und Botanischer Garten

Zeugnisse der christlichen Besiedelung sind das Kloster La Rábida, das von Franziskanern erbaut wurde, und die Kirche Iglesia de San Jorge, die im maurischen Mudejar-Stil errichtet wurde. Der botanische Garten zeigt viele südamerikanische Pflanzen. In der kleinen Hafenstadt Palos de la Frontera finden Reisende viele Restaurants mit der für Andalusien typischen Küche.

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Sehenswürdigkeiten in Palos de la Frontera

Der italienischer Seefahrer Christoph Kolumbus gehört zu den berühmtesten Personen der Geschichte. Von Palos de la Frontera in Andalusien aus stach Kolumbus mit den drei Schiffen Niña, Pinta und Santa Maria am 3. August 1492 in See, um kurze Zeit später einen neuen Kontinent zu entdecken.