1000 Jahre «Königreich Granada»

1013 bis 2013: Das Königreich Granada (Reino de Granada) feiert seine Gründung mit Ausstellungen, Festivals, Konzerten und Straßenfesten. Die Feierlichkeiten zur Eintausendjahrfeier in der Provinzhauptstadt enden am 13. Oktober.

Nach dem Untergang des Kalifats von Córdoba im Jahr 1012 verlegte die Berber-Dynastie das Zentrum von Al-Andalus nach Granada. 1090 wurde diese von den Almoraviden gestürzt. Später übernahmen die Almohaden. Die letzten muslimischen Herrscher waren die Nasriden (1238 bis 1492). Aus dieser Zeit stammen ein Großteil des kunsthistorisches Erbes Granadas. Weltbekannt sind die Alhambra mit den Gärten des Generalife sowie das Viertel Albaicín, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Programmhighlights

Höhepunkte der diesjährigen Feierlichkeiten sind die Ausstellungen "Die tausend Gesichter Granadas" (Mai bis Juni), "Motril und der Zucker" (Juli bis Dezember), "Das kurze Leben – La vida breve" (21.Juni bis September) und "Das alte Königreich - Reino de Granada" (April bis Dezember).

Zudem findet das Festival del Milenio von April bis Dezember statt dass mit dem Straßenfest "El milenio en las calles" vom 11. bis 13. Oktober seinen Abschluss findet.

Ebenfalls Bestandteil ist das alljährliche Internationale Musik- und Tanzfestival von Granada. Schon seit 1883 gibt dieses Festival mit dem seit 1922 an der Plaza de los Aljibes in der Alhambra abgehaltenen Cante-Jondo-Wettbewerb. An ihm nahmen so bekannte Persönlichkeiten wie Federico García Lorca, Manuel de Falla, Ramón Gómez de la Serna, Santiago Rusiñol teil.

Verfasst am 27. März 2013
Anzeige

Neuen Kommentar schreiben