Moguer

Moguer in der Provinz Huelva ist der erste Halt auf der berühmten Kolumbus-Route und Heimatstadt des Nobelpreisträgers Juan Jiménez.
Moguer
Blick auf Moguer
© Angel Hernández - www.photaki.com

Moguer an der Costa de la Luz

Moguer ist eine kleine Stadt in Andalusien. Sie liegt in der Provinz Huelva. Bis zur Provinzhauptstadt sind es nur 19 Kilometer, in das 80 Kilometer entfernte Sevilla gelangen Reisende ebenfalls recht schnell. Die Stadt ist berühmt für ihren Erdbeeranbau.

Maurische und christliche Einflüsse

Die Stadt wurde von Mauren und Christen geprägt. Bei der Besiedlung Amerikas spielten viele Einwohner eine Rolle, sodass an diesen Teil der Geschichte noch immer erinnert wird. Das Erdbeben von Lissabon zerstörte viele Bauwerke. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das 1337 gegründete Kloster Convento de Santa Clara und das im 16. Jahrhundert vollendete Kloster Convento de San Francisco.

Die Almohaden, eine Berber-Dynastie, die hier lange ansässig war, hinterließen eine Burg, die noch heute besichtigt werden kann.

Zu den neueren Attraktionen gehören das Rathaus und die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Granada, die beide nach dem großen Erdbeben im 18. Jahrhundert errichtet wurden.

Geburtsort eines Nobelpreisträgers

Ein großer Sohn der Stadt ist der Schriftsteller Juan Ramón Jiménez, der 1956 für sein Werk „Platero und ich“ den Nobelpreis erhielt. Sein Geburtshaus gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Moguer. In der Nähe des Ortes befindet sich der Sandstrand „Playa del Parador de Mazagon“, der von wunderschönen Pinienwäldern und Eukalyptusbäumen gesäumt wird.

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Sehenswürdigkeiten in Moguer