10 Dinge, die in keiner Reiseapotheke fehlen sollten

Eine Reiseapotheke gehört immer mit ins Gepäck. Je nach Reiseziel variiert die Zusammenstellung. Um dir die Urlaubsvorbereitung zu erleichtern, geben wir dir ein paar Tipps, was du unbedingt dabei haben solltest.

Reiseapotheke
Checkliste für die richtige Reiseapotheke
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Die richtige Reiseapotheke für einen entspannten Urlaub

Die Vorfreude auf den geplanten Urlaub ist groß. Um diese wohlverdiente Auszeit von Anfang an unbeschwert genießen zu können, sollten die Koffer gut durchdacht gepackt und die Reiseapotheke adäquat bestückt sein. Denn was kann unterwegs nicht alles passieren? Ob Urlaubs- oder Geschäftsreisen: Typische gesundheitliche Beschwerden sind neben Sonnenbrand und Sonnenstich auch Durchfall, Herzrasen und Fieber. Es könnten Verletzungen durch Stürze oder Unachtsamkeiten auftreten. Und bedingt durch Lebensmittelunverträglichkeiten oder klimatische Veränderungen haben viele Reisende nicht selten mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen. Zu allem Überfluss können einem Insektenstiche, Kopf-, Bauch- oder Zahnschmerzen den Urlaub vergällen, sofern man nicht entsprechend vorgesorgt hat.

Was aber gehört überhaupt in die Reiseapotheke?

1) Die Medikamente, welche auch im Alltag eingenommen werden, sollten in der Reiseapotheke nicht fehlen. Das können beispielsweise Insulin, Herztabletten, Allergie-Präparate, Blutdruck senkende Mittel, Blutverdünner oder Schmerzmittel sein.

2) Ungewohntes Essen oder schlechte hygienische Bedingungen am Urlaubsort können starke gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Präparate gegen Übelkeit und Erbrechen stehen deshalb ganz oben auf der Prioritätenliste.

3) In vielen Ländern, insbesondere in tropischen Regionen, muss das Wasser vor dem Genuss abgekocht werden, um Erkrankungen durch Keime oder Infektionen zu vermeiden. Empfehlenswert ist es, stets auch ein Präparat zur Wasserdesinfektion in der Reiseapotheke zu haben.

4) Medikamente gegen Insektenstiche bzw. zur Linderung von Schwellungen sind ein weiteres Must-have für unterwegs.

5) Nasenspray, Hustensäfte, Halstabletten sowie weitere erkältungslindernde Mittel stellen eine wesentliche Erleichterung für betroffene Reisende dar.

6) Kühlende Präparate sowie Arzneimittel gegen Sonnenbrand, Sonnenstich und Co. helfen, entsprechende Beschwerden zu lindern.

7) Wer Fieber senkende Mittel, wie zum Beispiel Zäpfchen, in der Reiseapotheke hat, ist im Fall der Fälle auf der sicheren Seite: Stress oder Temperaturschwankungen können sowohl Kindern, als auch Senioren auf Reisen schwer zu schaffen machen.

8) Desinfektionsmittel sind auf jeden Fall von Vorteil. Diese sind entweder in flüssiger Form oder als Tuch erhältlich. Damit können entweder die Hände vor oder nach dem Essen desinfiziert oder sanitäre Anlagen im Hotel von Bakterien und anderen Krankmachern befreit werden.

9) Wer längere Fahrten mit dem Auto unternimmt oder wenn ein stundenlanger Flug bevorsteht, sind empfindliche Personen bzw. Senioren gut beraten, vor Reiseantritt mit dem Hausarzt Rücksprache zu halten. Sofern dieser eine individuelle Thrombosevorsorge empfiehlt, sollte diese natürlich nicht vergessen werden.

10) Medizinische Hilfsmittel wie Pinzetten, Pflaster, Fieberthermometer, Mullkompressen und Zeckenzangen sind hilfreiche Begleiter auf Reisen und gehören in jede gut sortierte Reiseapotheke.

Die Reiseapotheke - unverzichtbar in fernen Ländern

In vielen Ländern ist es mitunter schwierig, Apotheken in direkter Nähe zum Hotel zu finden. Zudem ist zu beachten, dass der Wirkstoffanteil in bestimmten angebotenen Medikamenten vielerorts nur sehr gering ist, oder dass sogar gefälschte Arzneipräparate verkauft werden. Darum ist es immer von Vorteil, eigene Medikamente mitzunehmen und sich schon vor der Reise mit der Ausstattung der Reiseapotheke zu befassen.

Tipp: Vor jedem Auslandsaufenthalt empfiehlt es sich, die Bestimmungen des jeweiligen Reiselandes beim Auswärtigen Amt zu recherchieren. Dadurch erfährt man, wo es beispielsweise schon vor Reiseantritt erforderlich ist, Impfungen oder sonstige medizinische Schutzmaßnahmen durchführen zu lassen.

Medizinische Präparate, wie beispielsweise Phenylethylamine, unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz und sind anzeigepflichtig. Personen mit dem sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom sind somit verpflichtet, eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit der Einnahme mitzuführen. Anderenfalls könnte die Einreise ins gewünschte Reiseland verwehrt werden.

Generell sollte beachtet werden, Medikamente kühl und dunkel zu lagern. Es bietet sich deshalb an, die Reiseapotheke in einer Kühltasche zu verstauen und sie am Urlaubsort im Kühlschrank zu deponieren. Fakt ist, dass viele Wirkstoffe ausgesprochen hitzeempfindlich sind und daher gegebenenfalls in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt werden, sofern sie - im Auto oder im Hotel - starker Sonneneinstrahlung oder hohen Temperaturen ausgesetzt sind.

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