Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama

Im Süden von Andalusien, unweit der Küstenstadt Nerja, entfernt liegt der rund 41.000 Hektar große Naturpark Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama. Seine malerische Bergwelt, aus sich der 2.068 Meter hohe Gipfel Maroma emporhebt, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Naturbegeisterte und Wanderfreunde.

Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama
Comares, mit den Bergen der Sierra de Tejeda im Hintergrund
Arena Photo UK / Shutterstock.com

Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama - Die zerklüftete Gebirgswelt ist leicht erreicht

Den Naturpark Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama kannst du komfortabel von den Orten der Costa del Sol erreichen, indem Du die Autobahn A7 in Richtung Motril-Almería bis nach Vélez-Málaga nimmst. Von dort aus geht es weiter über die Straße A-335 zu den Gemeinden Sedella, Salares, Alcaucín und Canillas de Aceituno, die bereits im Naturpark liegen.

Diese Dörfer und einige andere mehr gehören zur Provinz Málaga und besitzen eine große Gemeinsamkeit: Ihre maurische Vergangenheit kann in ihrer Architektur bewundert werden und einige Traditionen aus jener längst vergangenen Zeit sind noch immer präsent. Sie lohnen sich daher nicht nur als Startpunkt für Ausflüge in die Natur, sondern sind ferner sehenswert. Ebenfalls die wunderschöne Küstenstadt Nerja sollte nicht verpasst werden.

Ein Landschaftsbild voller anmutiger Dramatik

Tiefe Schluchten, scharfe Bergspitzen und steile Abhänge prägen das Landschaftsbild der anmutigen Bergwelt des Nationalparks Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama. Fast unwirklich erscheinen die grauen und weißen Farbtöne der Steinhänge aus dolomitischem Marmor, die den Park seine charakteristische Optik geben. Doch die Berge und Gipfel sind nicht das einzige Spektakuläre, die du im Rahmen von ausgiebigen Wandertouren entdecken kannst. Einige Pflanzenarten kommen nur in diesem Naturpark vor.

Die Region ist reich an zahlreichen Pinienarten, Zerreichen und Buchsbäumen. Auch Kornelkirschbäume, Bocksdorn und Zwergpalmen wirst du dort antreffen. Neben diesen natürlichen Sehenswürdigkeiten verfügt der Naturpark ferner mit den Höhlen von Nerja über ein kunsthistorisches Denkmal.

Um die ganzheitliche Schönheit der Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama zu genießen, bieten sich insbesondere das Frühjahr und der Herbst an. In den Sommermonaten kann es in den unteren Lagen ansonsten für ein Wandern unangenehm heiß sein. Während der Winterzeit ist mit gelegentlichen Regengüssen zu rechnen.

Die kulinarischen Schätze der Region nicht versäumen

Zweifelsohne lässt sich in den Gemeinden, die innerhalb der Sierras de Tejeda, Almijara und Alhama liegen, fantastisch essen. Nerja ist aufgrund der Nähe zur Küste bekannt für Fischspeisen sowie Muscheln. Sehr beliebt ist daher die Nudelpfanne mit Fisch. Stets erfrischend ist eine kalte Knoblauch-Mandelsuppe mit Trauben, die als ajoblanco bezeichnet wird. Fangfrisch lässt sich zudem eine gegrillte Meerbrasse genießen und auch der frittierte Kürbis mit Sardinen verführt den Gaumen.

In den Dörfern im Inneren den Parks stehen etwas andere Gerichte auf der Speisekarte. Berühmt ist beispielsweise der Ort Canillos de Aceituno für sein Zicklein aus dem Holzofen. Dort findet außerdem jedes Jahr am letzten Sonntag im April der "Tag der Blutwurst" statt. Wurstbrote und Mehlspeisen mit unterschiedlichen Wurstsorten lassen sich daher hervorragend verköstigen.

Wer es etwas süßer mag, wählt Gebäck wie die roscos tontos oder roscos de vino. Exzellent mundet zu allen Speisen der heimische Landwein.

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