Naturpark La Breña y Marismas del Barbate

Eine atemberaubende Steilküste, lichtdurchflutete Pinienwälder und ein Feuchtgebiet mit Tausenden von Vögeln: Im Naturpark La Breña y Marismas del Barbate bei Barbate und Vejer de la Frontera hast du gleich drei Parks auf einmal.

La Breña y Marismas del Barbate
Der Pinienwald La Breña am Atlantik an der Costa de la Luz
© JoannaTkaczuk - Fotolia.com

Das Beste vom Atlantik und Mittelmeer

Der 5.000 Hektar große Naturpark La Breña y Marismas del Barbate besticht mit Schönheit und Harmonie. Du findest ihn zwischen der Bahía de Cádiz und der Straße von Gibraltar - er vereint das Beste vom Atlantik und vom Mittelmeer. Den einfachsten Zugang bietet Barbate: Das Informationszentrum vor Ort hält Infos, Karten, Büchern und Souvenirs bereit und organisiert außerdem Wanderungen, Ausritte, Führungen, Vogelbeobachtungen und Yoga-Sitzungen. Der nächste Flughafen ist Jerez de la Frontera in 55 km, nach Sevilla fährst du 140 km und nach Málaga 200 km. Bahn und Schiffe laufen das 1 Stunde entfernte Cádiz an.

Pinien, Felsen und Lagunen

Im Naturpark La Breña y Marismas del Barbate zeigen sich Natur und Landschaft von ihrer besten Seite. Hier kannst du gleich fünf unterschiedliche Öko-Systeme betrachten.

Die bis zu 100 m hohen Klippen erstrecken sich über 6 km zwischen Barbate und Los Caños de Meca - sie zählen zu den höchsten der spanischen Atlantikküste. Der Ausblick auf das Meer und die Küste ist grandios - besonders vom Wachturm Torre del Tajo aus dem 16. Jhd. aus.

Direkt an der Steilküste beginnt der Pinienwald La Breña mit Pinien und Aleppokiefern. Er ist der größte der Region und wird als Schutz vor Wanderdünen regelmäßig rekultiviert. Du kannst ihn gut zu Fuß oder auf dem Fahrrad auf markierten Wanderwegen erkunden. Zwischen den Pinien, Wacholder, Rosamarin- und Lavendel-Sträuchern tummeln sich zahlreiche Vögel: Meisen, Stieglitze und Wanderfalken. Neben Eidechsen und Chamäleons, siehst du kleine Nagetiere.

Südlich des Waldes, an der ehemaligen Lagune La Janda, erstreckt sich das Feuchtgebiet Las Marismas de Barbate mit zahlreichen Lagunen, kleinen Salzseen, Kanälen, Dünen und Weiden. Sie sind Heimat und Futterplatz von heimischen und überwinternden Watt-, Raub- und Zugvögeln. Darunter Enten, Reiher, Falken, Fischadler und Kraniche. Am Boden und im Wasser leben Otter, Dachse und Amphibien.

Der 940 Hektar große maritime Bereich reicht 1 nautische Meile auf See hinaus - er lässt sich am besten vom Boot aus entdecken. Neben Charterbooten, bietet Barbate organisierte Bootstouren an. Vom Schiff aus wirfst du einen Blick auf die spektakuläre Küste und erreichst außerdem versteckte Buchten. Fische, Schalentiere und ausgedehnte Seegraswiesen machen den Küstenbereich zum beliebten Tauchrevier.

Wandern, Radfahren und Tauchen

Beim Wandern bist du ganz nah dran an den Schönheiten des Naturparks La Breña y Marismas del Barbate. An der Küste stehen Surfen, Segeln und Tauchen im Vordergrund. Besonders schön ist der Strand La Hierbabuena mit sehenswerter Dünenlandschaft.

An der Steilküste entlang führt der Wanderweg Del Acantilado zum Torre de Tajo. Unter vom Wind gekrümmten Pinien genießt du einen sagenhaften Ausblick auf die wild zerklüftete Küstenlinie von Barbate und das Meer. Der einfach zu gehende Weg ist 7 km lang - Gehdauer etwa 2 Stunden.

Um das Feuchtgebiet kennenzulernen, empfiehlt sich die Wanderung Marismas del Barbate mit einer Länge von 8,6 km, den du zu Fuß in 2 Stunden gehst. Vorbei geht es an Kanälen, Sümpfen und Dünen bis zur Küste. Höhepunkt sind die Salzwiesen und ihre Vögel - im Herbst färbt sich die Landschaft in warme Gelb- und Ockertöne.

Im Sommer und Winter

Das milde Klima machen den Park La Breña y Marismas del Barbate zu einem Ganzjahres-Ausflugsziel. Der Atlantik kühlt heiße Temperaturen im Sommer zuverlässig runter, die Temperaturen im Winter liegen immer noch zwischen 10 und 20 Grad.

Typisch für die Küche sind exzellente Fischgerichte und Meeresfrüchte: Alles kommt ganz frisch aus dem Meer. Arabische Einflüsse, besonders bei den Desserts, lassen sich nicht verleugnen. Der Naturpark, die langen Strände, die weißen Dörfer im Inland und die alten Kulturmetropolen wie Cádiz machen Ferien in dieser Region Andalusiens immer wieder zu einem schönen Erlebnis.

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