Cartaya

Die Gemeinde Cartaya an der Costa de la Luz in der Provinz Huelva, besitzt traumhafte Strände und einen tollen Naturpark.
Cartaya
Rìo Piedras in El Rompido (Cartaya)
© José Ramón Pizarro - www.photaki.com

Cartaya – andalusisches Flair und ein Hauch Atlantik

Die Kleinstadt Cartaya im Hinterland der Costa de la Luz versprüht mit ihren schneeweiß gekalkten Häusern typisch andalusisches Flair. Straßen und Plätze haben sich weitgehend ihren ursprünglichen Charakter bewahrt – es geht noch gemütlich zu im 20.000 Einwohner zählenden Cartaya. Gerade das macht den Charme dieses Städtchens westlich von Huelva aus. Wer hier Urlaub macht, muss übrigens nicht auf Badefreuden verzichten. Die nur 8 km entfernte Atlantikküste lädt zwischen El Rompido und Nuevo Portil zu ungetrübtem Badespaß an feinsandigen Stränden ein.

Charmante Plätze und mächtige Festung

Der Name des Städtchens leitet sich vermutlich vom phönizischen Wort für Stadt "Carteia" ab, was auf eine sehr frühe Besiedlung der Zone hindeutet. Allerdings gewann Cartaya erst im 15. Jahrhundert Bedeutung, als das Adelsgeschlecht Zuñiga zum Schutz gegen Piraten eine mächtige Festung – das Castillo de Zuñiga – errichten ließ. Die Burg wirkt mit ihren unüberwindbaren Mauern wie eine Trutzburg. Sehenswert ist das Eingangstor im Mudéjarstil und der Patio de Armas im Inneren der Festung.

Aus der Ansiedlung um die Burg entstand in den darauffolgenden Jahrhunderten das heutige Cartaya. Die Festung und das nahe Rathaus an der Plaza Redonda sind noch heute Herzstück des Städtchens. Der weitläufige Platz wird von schmucken gusseisernen Laternen gesäumt und ist Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

In den zahlreichen Cafés und Bars herrscht reges Treiben und es duftet verführerisch nach gebratenem Fisch. Der richtige Moment für eine kleine Auszeit. Wer sich hier niederlässt, sollte unbedingt den "Raya al Pimentón" (Rochen) oder die köstlichen "Gambas Blancas" (Garnelen) probieren, für die Cartaya bekannt ist. Danach geht es weiter zum Convento de la Santísima Trinidad aus dem 18. Jahrhundert, mit barocken und neoklassizistischen Elementen, das sich ebenfalls im alten Stadtkern befindet.

Badevergnügen zwischen Pinien

Wer jetzt genug gesehen hat, bricht zu einem entspannten Strandnachmittag in El Rompido auf. Der Weg führt vorbei am Naturpark "Marisma del Río Piedras y Flecha del Rompido", einem Feuchtgebiet mit ausgedehnten Pinienwäldern, die bis ans Meeresufer heranreichen. Am feinsandigen weißen Strand "Playa de San Miguel" trifft das Türkisblau des Meeres auf das satte Grün duftender Schirmpinien.

Der wunderschöne Strandabschnitt an der Mündung des Río Piedras ist mit seinen stillen Wassern besonders gut für kleine Badegäste geeignet. Der flach abfallende Strand ist durch eine vorgelagerte Landzunge vor Wellen geschützt. Wenn du romantische Sonnenuntergänge liebst, bist du hier genau richtig. Wenn die letzten Sonnenstrahlen den Strand in orangefarbenes Licht tauchen, bleiben keine Wünsche offen. Ein kleiner Bummel am Fischerhafen von El Rompido mit seinen zwei Leuchttürmen beschließt einen perfekten Tag.

Aktivitäten mit Spaßfaktor für Groß und Klein

In und um Cartaya gibt es noch mehr zu erleben als Natur und Kultur. Besonders Familien werden sich für einen gemeinsamen Tag im Wasserpark Aquopolis begeistern können. Hier geht es mit spektakulären Wasserrutschen namens Hurricane, Twister oder Tornado mit Schwung ins kühle Nass. Kleine und große Rennfahrer können sich auf der Kartbahn in Cartaya austoben und auch Freunde des Golfsports kommen auf ihre Kosten. Gleich mehrere Greens laden zum Abschlag mit atemberaubenden Blick auf den Atlantik ein.

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