Carmona

Carmona in der Provinz Sevilla ist einer der ältesten Orte Andalusiens und war zu Zeiten Julius Caesars die stärkste Stadt des späten römischen Spaniens.
Carmona
Blick auf Carmona
© José Ramón Pizarro - www.photaki.com

Carmona in der Provinz Sevilla

Mitten in der Vega del Corbones auf dem Alcores liegt die Stadt Carmona am Río Guadalquivir. Etwa eine halbe Stunde benötigst du mit dem Auto von Sevilla auf der Bundesstraße A-4. Die Fahrtstrecke beträgt knapp vierzig Kilometer.

Carmona gehört zu den ältesten Städten Andalusiens. Bereits seit der vorgeschichtlichen Zeit wird der Ort permanent besiedelt, wie prähistorische Funde der Glockenbecherkultur beweisen. Phönizier, Römer sowie die Mauren beherrschten das Gebiet um Carmona. Fernando III. von Kastilien eroberte die Stadt im Jahr 1247. Direkt durch Carmona verlief die Römerstraße Via Iulia Augusta.

Sehenswert aus der römischen Zeit sind das Amphitheater sowie die Nekropole. Die Mauren bauten eine Stadtmauer und hinterließen Paläste. Die Altstadt Carmona hat ihr maurisches Erbe bewahrt. Auf einer alten arabischen Moschee wurde die Kirche Santa Maria la Mayor erbaut. Sehenswert sind die Kirchen San Felipe sowie San Pedro. Im Palast Marqués de las Torres befindet sich das Heimatmuseum Carmonas. Der Palast der Aguilar, der Alcazar de Puerta de Sevilla sowie das Kloster der Descalzas sind ebenfalls interessant. Auf dem höchsten Punkt steht eine ehemalige Festung, die in einen Parador umgewandelt wurde.

Zahlreiche Golfplätze, ein Zoo sowie Möglichkeiten zum Reiten und Wandern befinden sich in Carmona. In den Restaurants werden köstliche einheimische Gerichte serviert. In den Monaten Oktober sowie November findet die Flamenco-Kulturwoche mit Flamenco-Wettbewerben statt.

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